Bern To fucking Vinyl

Die Berner Matte brennt. Nicht nur Gin und Absinth, auch Musik – und zwar, ganz oldschool, direkt auf Vinyl. Diesem Spektakel beizuwohnen kommt an eine Begegnung mit Jesus heran, wenn ich das mal so sagen darf.

Okay, das ist jetzt Zufall, dass die Bühne ausgerechnet Reverend Beat Man gehörte, als das heilige Ritual des direkten Aufnehmens eines Konzerts auf Schallplatte gefeiert wurde, diesen Sommer mal. Und irgendwie natürlich auch nicht, denn die Initianten von „Bern To Vinyl“, wie die neue Pilgerstätte für alle Fans des real shits heisst, wussten natürlich haargenau, dass der Berner Musiker dieses  Aufnahmeverfahren ganz besonders würdigt.

Und Beat Man hat gestrahlt. So richtig, als seine Platte, sein eben gerade gespieltes Konzert Minuten später auf Händen in den Raum getragen wurde. Und man hat es sich gleich noch einmal angehört. Mit Blick auf den Plattenspieler. Und erneut gestrahlt. Und sich zugenickt. Sich elend gefreut über dieses einzigartige Tondokument. Dieses Stück Geschichte, wie Beat Man es nennt.

Ab sofort soll es auch anderen Musikerinnen und Musikern möglich sein, im „Bern To Vinyl“-Studio einen intimen Live-Auftritt zu erleben und diesen danach gewissermassen gleich mit nach Hause zu nehmen. Darauf können sie sich freuen:

In einem anderen Zusammenhang war ich dieses Jahr bereits einmal bei Mastering & Cutting Engineer Adi Flück zu Besuch (hier der Text von damals). Und auch unsere Fotografin hat sich bei Centraldubs  umgesehen und ein fast ausgestorbenes Handwerk, das für eine Technikbanausin so schwer zu beschreiben ist, mit Bildern dokumentiert. Diesen Beitrag könnt ihr euch hier ansehen.

www.berntovinyl.ch

(Bild: Rockette)

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