„Bin ich in Island, weiss ich plötzlich wieder ganz genau, was mir wichtig ist“

Ihr Musikgeschmack führte die Zürcherin Manon nach Island. Dort hat sie sich in die Natur und Kultur der Insel verliebt und schliesslich auch ihr Debütalbum aufgenommen. 

Manon​ ist das Soloprojekt der Zürcher Sängerin und Komponistin Manon Schlittler. Begonnen hat alles 2015 mit der EP „Wild Heart“–zarte Musik zum Träumen. Diesen Herbst erscheint nun Manons erstes Album, das sie in Reykjavik aufgenommen hat.

Dass ihr Weg sie nach Island führte, verdankt Manon ihrem Musikgeschmack: „Musiker wie Sigur Ros, Björk, Emiliana Torrini oder Soley habe ich schon lange bewundert, dass diese alle von Island kommen, wurde mir erst bei Recherchen bewusst“, erzählt die junge Sängerin. Und weil da eben so viel gute Musik herkommt, reiste Manon dann 2012 für einen Kurzurlaub nach Reykjavik. Seitdem ist sie auch der isländischen Natur und Kultur verfallen: „Bin ich in Island, weiss ich plötzlich wieder ganz genau was ich will und was mir wichtig ist. Das liegt möglicherweise daran, dass dort noch Vieles sehr ursprünglich ist.“

Einen ersten Vorgeschmack auf Manons Schaffen in Island, liefert die Single „Streams“. Der Song ist ideal zum Runterkommen und einfach mal Abdriften. Die Klänge schweben durch die Luft, wie eine Seifenblase. So leicht, so klar und so zerbrechlich. 

Von dem Titel gibt es auch eine Remix-Version, kreiert von der isländischen Produzentin und Musikerin Mr. Silla​. Das kunstvolle Video zum Remix, macht die sphärischen Klänge auch für das Auge sichtbar.

(Foto: Manon/Özge Cöne; GIF: giphy.com)

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