Blablabla und Büne

Wenn eins zum andern führt, oder warum Sharleen Spiteri jetzt mal Zweite macht. Wegen Büne Huber!

Es gibt mehrere Intros für Kolumnen, die gar gar gar nicht gehen. Eines davon ist: „Eigentlich wollte ich über Blabla schreiben, aber blablabla“.

Deshalb beginne ich jetzt mal so: Eigentlich wollte ich ja über Texas schreiben. Weil ich Sharleen Spiteri verehre und auch, weil ich mich vor ein paar Tagen stundenlang  in diesem schottischen Plattenladen vertörlet habe, Vinyl Villains heisst er, und liegt am Leith Walk in Edinburgh, einer Strasse, die dreckig ist und total Rock’n’Roll. Sie verkaufen dort Kassetten und das allein hat mich ungefähr 39 Minuten lang beschäftigt.

So. Wäre alles kein Problem gewesen, das mit dem Schreiben über Schotten, mein ich, aber dummerweise fuhr ich gestern mein Auto spazieren, und mein Autoradio kennt nur zwei Sender: SRF 2 und SRF 3. Also hör ich Nachrichten und dann so: Ah. Ah. Okay. Und dann parkierte ich, blieb sitzen und hörte Büne Huber zu. Ich glaube, es ist mehrere Jahre her, dass ich über eine Stunde lang SRF3 hörte, so ohne Unterbruch.

Büne ist mir ja suspekt. Die Schlachtplatte hatte ich damals glaubs bei ihm persönlich bestellt, sie auswendig gelernt, und das wars für mich mit Patent Ochsner. Die waren sogar mir als Ex-Hippie und bekennende Liebesromanleserin zu gspürig. Sind sie immer noch, gleich am Anfang erzählte der Büne, dass vorher ein Journalist ihn ausgesaugt habe. Ein Vampirjournalist! Aber: Die Sendung war rührend irgendwie saugut. Hört sie euch an.

Auch, weil der Büne sich Phon Roll wünschte!

Im Plattenladen übrigens war ich überfordert, wie immer in Plattenläden, und kaufte eine CD, hihi, zuhause stellte sich dann heraus, dass ich sie schon hatte (Beverly Knight, die hier). Apropos: Am 10. Juni verticken Rockette ihre Musik. Wie in einem richtigen Recordstore! Und zwar an der sympathischsten Plattenbörse der Welt.

Noch mehr Schottland hier und ein bisschen Texas (die sowieso aus Glasgow kommen) hier (und ganz ehrlich, Leute, ich bin fast ein bisschen froh, hab ich das Album noch gar nicht gehört, das jedenfalls erinnert mich doch schon sehr an den ESC):

Und das passt jetzt so was von nicht, aber ich muss es loswerden.

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