Wen Crimer extrem crazy fühlt

Kurz bevor am Freitag sein erstes Album erscheint, hat mir Crimer in Zürich seinen aktuellen Lieblingskünstler verraten. Als ich diesen zu Hause ein erstes Mal sah und hörte, war ich wenig überrascht. 

Alex Cameron, der australische Musiker und Sänger, den Crimer derzeit „extrem crazy fühlt“, ist ihm sehr ähnlich. Auch er macht 80er-mässigen Pop, auch er tanzt, hm, eigen, auch ihm sind Haare offensichtlich wichtig und auch er hat diese erst kürzlich abgeschnitten. Crimer, der übrigens zu allem hin auch ein Alexander Frei ist, hat aber erst von Cameron gehört, nachdem er selber auch schon an dem Punkt war.

Der Rheinthaler hat sich im Video zu „Hours„, der ersten Single zum neuen Album, von seinem berühmten Mittelscheitel getrennt. Seither schnitt er die Haare nie mehr nach, weshalb er inzwischen Frisur einen „Helm“ trage, wie er sagt. Seine Mutter – sie hat einen Hairstyle wie Marilyn Monroe und meidet Länder, in denen es zu feucht und entsprechend „nicht so nice“ für die Frisur ist – dürfte der Haarwuchs ihres Sohnes optimistisch stimmen. Denn sie war es, die Crimer damals ziemlich verärgert mitteilte, er hätte sich lieber einen Finger als den Scheitel abschneiden sollen. „Uns wurde lange diktiert, wie wir die Haare zu tragen haben“, so Crimer. Seine zwei Brüder und er hätten immer die gleiche Frisur gehabt, bis einer ausbrach und sich „einen Gletscher“ rasierte. Heute geht jeder seinem eigenen Stil nach. Crimer lässt es wuchern, während er über Vokuhila nachdenkt, und sein kleiner Bruder betoniert sich inzwischen alles nach hinten und schläft mit einer Mütze, damit es so bleibt.

Crimer findet übrigens alles cool von Alex Cameron. Also auch die Nummer hier:

CRIMER: LEAVE ME BABY, 23.02. (MUVE)

Live: 23.02. Plaza, Zürich; 01.03. Coupole, Biel; 03.03. Eisenwerk, Frauenfeld usw

(Bild: SRF)

 

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