Dana meldet sich zu Wort

Zwei Bielerinnen (Dana Burkhard und ich) treffen sich in London und unterhalten sich über Musik. Die eine (natürlich Dana Burkhard, nicht ich) hat gerade ihre neue Single „Speak Up“ veröffentlicht. Mit dem Song will sie auch andere dazu auffordern, ihre Stimme zu erheben.

Seit vier Monaten lebe ich in London und treffe jeden Tag neue, interessante Menschen – auch aus der Heimat. Einer dieser Menschen ist Dana Burkhard. Seit 2017 studiert die 20-jährige Bielerin Musik am London Centre of Contemporary Music. Dana liebt und lebt die Musik. Mit Gitarrenkoffer und leichtem Gepäck pendelt sie dafür ständig zwischen London und der Schweiz, wo sie zahlreiche Konzerte spielt, mal duo, mal mit ihrer Band, inklusive Bruder Joël am Bass. Im Frühjahr 2016 erschien ihre Debüt EP, produziert von Luk Zimmermann (Lunik, Anna Känzig u.a.).

Seit letzter Woche gibt es Neues von Dana. Mit „Speak Up“ veröffentliche sie ihren bisher „persönlichsten und ehrlichsten“ Song, wie Dana selbst sagt. „Speak Up“ beginnt ganz sanft, melodisch, ja, fast träumerisch. Mit dem Refrain „I speak up, no I can’t hold back, I won’t keep a secret that shouldn’t be mine“ geht er aber ganz schön unter die Haut und findet insgesamt eine faszinierende Balance zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke. „Speak Up“ handelt davon, die eigene Stimme zu finden und diese auch zu erheben. Mit dieser Botschaft möchte Dana auch andere darin bestärken für sich selbst einzustehen.

DANA: „SPEAK UP“, jetzt erhältlich.

LIVE: Dana hat dieses Jahr noch zahlreiche Auftritte in der Schweiz: unter anderem bei „Musik im Park“ am 28.06.2018 in Bern, Liebefeld oder am Lakelive Festival am 27.07.2018 in Biel. 

Anekdote aus London

Zum ersten Mal live in London erleben wollte ich Dana bereits Anfang März an einer Open Mic Night in Soho. Daraus wurde leider nichts. Die Bar, in der der Auftritt stattfinden sollte, hatte an diesem Abend über mehrere Stunden einen kompletten Stromausfall. Unglaublich, aber wahr, gleich die ganze Strasse blieb dunkel. Und das mitten im Ausgehviertel Soho! Ein stimmiges Akkustik-Set im Kerzenschein kam für die Veranstalter leider aus Sicherheitsgründen nicht in Frage. Aber nicht etwa wegen Brandgefahr, sondern weil das Notausgang-Schild nicht mehr beleuchtet sei. Aha.

Gemeinsam mit den zwei weiteren Künstlern, die an diesem Abend gespielt hätten, Marle Thomson, angereist aus Amsterdam, und George Boomsma, suchten wir uns dann eine Bar mit Strom – und vor allem mit Bier nach der Enttäuschung. 

Beim zweiten Versuch hat es dann geklappt. Ein paar Tage später hatte Dana einen Auftritt in Shoreditch, im Osten von London. Dort stand sie mit ihren Studienkollegen vom London Centre of Contemporary Music auf der Bühne. 

(Beitragsbild: Facebook @dana.music.ch  // Weitere Fotos: Melinda)

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