Das kürzeste Interview der Welt (mit Marteria), kochen mit Action Bronson und so weiter: Unsere Bucketlist auf dem Gurten (und was wir abhaken konnten)

Es ist ja schon Tradition: Statt ein bisschen easy listening zu machen dort oben auf dem Gurten, stellen wir uns jeweils selber Aufgaben. Bravourös gelöst haben wir die Punkte mit Marteria und Action Bronson. Ach, was sagen wir da, ALLES haben wir gemacht, irgendwie (und Lo&Leduc einen Korb gegeben, ha!):

    • Frieden machen mit Lo & Leduc
      Also nicht, dass wir Streit hatten. Aber wir haben mit ihrem Namen mehrmals Unfug getrieben in den letzten Monaten. Am Frauenstreiktag etwa forderten wir mehr Lohn & Leduc und ja, wegen dem Trucker & Country-Festival in Interlaken haben wir auch auf ihre Kosten gebasht. Aber nun ist ja alles gut. Wir haben sie seriös interviewt und uns sowohl bei Lo wie auch bei Leduc entschulduct und ihnen einen Per-Favore-Korb voller italienischer Spezialitäten geschenkt.
  • Happily ever after…
    • Manillio eine zweite Chance geben ✓
      Für diesen Vorsatz schämen wir uns im Nachhinein ein bisschen. Denn Manillio ist bei unserem Treffen auf dem Gurten nicht nur nicht „gd“ wieder gegangen. Er hat sich im Gegenteil mit sehr viel Ruhe ans Übersetzen diverser Patent-Ochsner-Ausdrücke gemacht. Das Resultat seht ihr weiter unten.
    • Action Bronson soll unsere Kochbücher signieren
      Yes, he did it! Fuck, That’s Delicious!
    • Annenmaykantereit fragen, wie wir unsere Namen am besten ordnen, damit es so gut tönt wie bei ihnen 
      Das ist uns beim besten Willen nicht gelungen.
    • Bis am Ende des Gurtenfestivals RIN, Trettmann und Mura Masa unterscheiden können ✓
      Diesen Punkt können wir so halb abhaken. Trettman ist schon etwas älter und sieht nicht aus wie Leduc. Bei Mura Masa haben wir Marteria getroffen (mehr dazu weiter unten) und RIN ist der, wegen dem einige Jungendliche ans Gurtenfestival gekommen sein dürften.
    • Rosalía bringt uns Flamenco-Moves bei ✓
      Flamenco-Moves hat sie uns keine beigebracht. Bei ihrem Konzert ist uns aber einfefallen, dass wir zu Hause noch ein Flacmenco-Utensil haben. Es hat uns nach dem Gurten geholfen, über die Post-Festival-Depression hinwegzukommen.

      Rosalía benutzte den „abanico“ zum Tanzen. Wir zum Sünnelen.
    • The Sherlocks müssen herausfinden, wer von uns die Mörderin ist ✓
      Irgendwie haben sies geschafft. Wie wissen wir nicht. Aber wir sind ja auch keine Sherlocks.
    • Bei Marc Amacher-Tipps einholen✓Tipp 1: Wenn eine Frau mit einem Mann oder ein Mann mit einer Frau unterwegs ist, sollte man eben gerade keinen Monolog, sondern ein Gespräch führen, an dem beide „chli Fröid hei“ und sich beide einbringen können. Dann hat man sicher nicht schlecht gestartet in einen guten Abend wenn die Sympathie auf Gegenseitigkeit beruht.
      Tipp 2: Durch den Gurten-Markt flanieren. Dort kann man ja nicht nur schöne Sachen „gänggälä“ und anschauen, dort bieten sich viele Chancen, mit jemandem ins Gespräch kommen über ganz einfache, simple Sachen wie etwa ein Halstuch, das einem gerade furchtbar gut steht oder ein Kopffederschmuck, der vielleicht etwas gewagt ist.
      Tipp 3 gibts im Video

    • Mit Vegetarier Sportelli am Campfire eine Wurst essen ✓
      Eine Vegi-Wurst hatten wir gerade nicht zur Hand. Sportelli erfreute sich aber am Vegi-Plätzli, das sich mitten in den Cervalats recht gut machte.
    • Für unser Patent Ochsnerisch-Lexikon: Büne Huber fragen, was Las-Vegas-Schlym, Wytwinku-Wundertütetag, bockschtössigi Himbeerbuebe, Bluetbadbullschittläärloufmagerquark, Haarschpauterdünnbrättbohrerchlychram bedeuten ✓
      Büne Huber konntewollte uns am Freitag kein Interview geben. Deshalb haben wir am Samstag Manillio gefragt, ob er das alles übersetzen würde. Er war so lieb, soooo lieb. Und Leute, dieses signierte Wertpapier gibts zu gewinnen – und zwar hier.
    • Möglichst viele Künstler tätowieren ✓

Die ersten Opfer:

Einem Sherlock mitten auf die Brust.Die nächsten Opfer:  die Frauen von Velvet Two Stripes:

Auch Baze hat uns sein Vertrauen geschenkt:

Und Tom Walker. O my, Tom Walker: Überlegt sich, ob er das ROCKETTE-Logo permanent tätowieren lassen soll (der Beweis HIER) und übte schon mal auf der Bühne. Während seines Auftritts war das Tattoo nämlich noch auf seinem Arm zu sehen. Danke, Rockette Melinda (die ihm auch noch schnell Berndeutsch beigebracht hat, hier zu sehen)!

      • Ein Interview machen mit Casper und Marteria, obwohl sie keine Interviews geben ✓

        Da unsere offizielle Anfrage unbeantwortet blieb, mussten wir Marteria (halt ohne Casper) am Konzert von Mura Masa zufallstreffen und spontaninterviewen:
        Rockette: Darf ich ein Selfie mit dir machen?
        Marteria: Ja.
        Rockette: Mann, wir haben uns so sehr in Interview mit euch gewünscht!
        Marteria: Was, muss ich jetzt noch ein Interview geben?
        Rockette: Nein, nein, ein Selfie ist völlig okay.
      • Selfie mit Rea Garvey ✓
        Oh Gott, was für ein Unterfangen. Aber wir haben ihn gefunden, am allerletzten Tag hinter der Waldbühne.

Der Rest unserer Abenteuer auf dem Gurten findet ihr auf der Gurtenfestival Website (versteckt unter Stories, hier der Direktlink). Und jetzt machen wir Ferien. A plus.

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