Das sind die besten Indiebands, sagen Manolo Panic

 

Ganz viele Clips heute! Zuerst einen von Manolo Panic, geiler Name, oder? Die Zürcher Indierocker sehen zwar ein wenig verschupft aus auf den Pressebildern, aber natürlich endlos cool, wie sich das eben gehört für, na, Zürcher Indierocker. Kürzlich haben sie eine EP herausgegeben, und mich persönlich erinnert die ganz fest an diese dunkle, aber unverkrampfte Zeit rund ums Millennium, an diese Nächte, in denen immer der Moment kam, an dem man an der Apokalypse herumstudierte (oder zumindest über den Zusammenbruch der digitalen Welt diskutierte). Jedenfalls: Es sind schöne Gefühle, die aufkommen, wenn Manolo Panic loslegen:

Weil sie also wirklich was drauf haben, dachten wir, die kommen auch draus in der Indieszene. Und baten sie um Tipps. Also, um die besten Indiebands (nebst ihnen, hihi, ja, also ich bin ein bisschen verliebt, nostalgisch verliebt). Wala:

  • TV On The Radio: Die New Yorker veröffentlichen seit Jahren ein super Album nach dem nächsten, leider meist unter dem Radar des hiesigen Musikpublikums.

  • Future Island: Dieser Auftritt bei Letterman zeigt u.a. die beeindruckende Bühnenpräsenz des Frontmannes, die an Intensivität kaum zu überbieten ist …

  • War on Drugs: War on Drugs spielen wundervollen, mit sphärischem Shoegaze gefärbten Indie-Rock. Sänger Adam Granduciel zeigt dabei auch Einflüsse amerikanischer Grössen wie Dylan oder Springsteen. Das aktuelle Album „Lost In The Dream“ ist absolut empfehlenswert!

  • Arcade Fire: Sollte man eigentlich niemandem mehr erklären müssen … 😉

  • LCD Soundsystem: Leider hat James Murphy sein Dance-Punk-Indie-Rock Projekt LCD Soundsystem bereits wieder beerdigt. Der Ausschnitt aus der Abschiedskonzert-Dokumentation „Shut up and play the Hits“ zeigt die Band auf ihrem Höhepunkt.

  • Broken Social Scene: Das Musikerkollektiv aus Kanada ist auch schon länger dabei, aber immer noch einzigartig. Wenn auch unterdessen sichtlich ergraut …

  • Unser aktueller Geheimtipp: Mile Me Deaf: Eine jüngere Band aus Österreich, die hoffentlich auf der von Bilderbuch und Wanda losgetretenen Neue-Austropop-Welle mitschwimmen kann. Ihre aktuelle 90er-Indie-geschwängerte, psychedelische Übernummer „Blowout“ braucht Vergleiche mit Tame Impala nicht zu scheuen.

MANOLO PANIC: „KYLDL“.

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