Die Fête des vignerons ist vorbei. So kommen wir unter anderem darüber hinweg

Dass mir bei Bastian Baker die Tränen kamen, hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ihr hier Tickets für sein Konzert im Fri-Son gewinnen könnt.

Es war Samstagmorgen vor ein paar Wochen, ich lag mit Kopfweh in einem Bett in der Westschweiz, als mich das Whatsapp von Rockette Dominique erreichte. Es enthielt nur diesen einen Link. Ich tippte ihn an, und dann kamen mir die Tränen.

Die übertriebene Reaktion war wohl auch dem Kater geschuldet, denn am Abend zuvor war Fête des vignerons gewesen, das heisst, sie war immer noch, aber ohne mich. Ein bisschen aber war es auch Bastian Baker. Ich weiss nicht, was ein ehemaliger Hockeyspieler, der sich selber wahnsinnig toll findet (wir haben Beweise) und ungefähr fünfzig Jahre jünger als ich ist, mit mir zu tun hat. Nichts. Vielleicht rührt er mich deshalb so. Also, ein wenig. Darum, und weil ich Kitsch mag, und Bastian Baker mag Nashville, und das finde ich dann wiederum ganz toll, auch wenn das ja schon recht abgedroschen ist (Nashville mögen).

Auch die Tatsache, dass er perfekt Schweizerdeutsch spricht (was ich erst dieses Jahr während des ESCs herausgefunden habe, er moderierte bei den Welschen, glaubs, und gab Sven Epiney kurz Auskunft darüber), und trotzdem immer, wirklich immer, sogar bei Telefoninterviews, seinen Scheiss-Accent zelebrieren muss, geht mir nicht so auf die Nerven wie es eigentlich zu erwarten wäre.

Ich habe Bastian Baker schon mehrere Mal live gesehen – geplant und aus Versehen – und zerbrach mir dabei jedes Mal den Kopf: Hat ein Sänger die Fans, die er verdient oder die Fans den Sänger, die sie verdienen? Der typische Baker-Fan, diese Entdeckung machte ich irgendwann in Avenches am 1. August, ist weiblich, mit einem langen Rock ausgestattet, oft auch mit einer Bauchtasche, und kreischt. Nicht unsympathisch aber, beide Seiten nicht.

Es ist ja dann aber auch immer irgendwie egal.

Lyoba.

Support für das Konzert am 4. Oktober (für das ihr HIER Tickets gewinnen könnt), ist übrigens Bakers Sportbuddy Pat Burgener. Der uns einst das Posieren lehrte. Oder zumindest so tat also ob.

(Bild: Rockette)

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