Die haben … den Salat

 

Es grünt. Und endlich gibts wieder Grünzeug zum Futtern. Du isst keinen Salat? Solltest du aber: „Do It For The Kids“ oder: Eine weitere Folge unserer beliebten Serie Die haben … (bereits erschienen: Eier und Nüsse, und eigentlich auch Tunnels, nur dort fanden wir den Dreh nicht, war zu dunkel).

  • Beim Hip Hop, das habe ich auf dieser famosen Liste gelernt, wird erstaunlich viel gefuttert. Nur – Grünzeug ist nicht immer das, was es scheint. Oder anders: Broccoli (hier von E-40) steht für … ja, ratet mal (siehe auch: „The Spinach Song“). Nina
  • The Beach Boys – „Vegetables„: Bei diesem Song von 1967 hat Paul McCartney erstmals Sellerie gespielt. Besser gesagt, er hat, anstelle eines Schlagzeugs, im Takt auf einer Selleriestange rumgekaut. Das gefiel den Super Furry Animals so gut, dass sie den Ex-Beatle rund 30 Jahre später um den gleichen Gefallen baten (und zusätzlich mit Rüebli arbeiteten). Und zwar für den Song „Receptacle for the Respectable„. Miriam
  • Julia Lee & Her Boy Friends (1949) – „The Spinach Song„: „Spinach has vitamin A, B and D, but spinach never appealed to me“. Ich liebe Spinat. Aber hier dient das feine Gemüse nur als Platzhalter. In den 30ern galt in den Staaten Spinat als Code für Weed. Doppeldeutiges Liedli also. „I used to run away from the stuff, but now somehow I can’t get enough“. Dominique
  • Marvin Gaye & Tammi Terrell – „The Onion Song„: Die Welt ist keine Scheibe, keine Kugel, nein, sie ist eine Zwiebel. Miriam
  • System of a Down – „Chop Suey„: Gemüse. Geschnetzelt. Aber nur im Titel. Und im Video. Dominique
  • AC/DC – „Caesar Salad„: VERY RARE. Steht jedenfalls so auf Youtube. Das Outtake wurde angeblich vor den Albumaufnahmen zu Ballbreaker gemacht. Dominique
  • Frank Zappa – „Call any vegetable„: Um einen solchen Song zu schreiben, muss man vermutlich viel Gras rauchen oder viele lustige Pilze essen. Kein Gemüse, übrigens. Ihr müsst also gar nicht erst probieren, sie zu rufen. Sie werden nicht antworten. Miriam
  • Patent Ochsner – „W. Nuss vo Bümpliz„: Letzten Samstag, nach dem Züri West-Konzert in Biel, sprachen wir über d’Spargle, die i bluetjung Morge wachse. Also darüber, wie sich Büne Huber im Vergleich zu Kuno Lauener manchmal derart einen abformuliert, dass einem tubetänzlig wird. (Für alle Bockstössigen: Ja, es gibt auch noch ein Album von Patent Ochsner, das „Gmües“ heisst.) Miriam
  • Half Man Half Biscuit –  „Aspargus Next Left„. Grad nomol Spargel. Passt ja auch schön zur Jahreszeit. Und hier kann man mit Plum Tomatoes, New Potatoes, Fresh Broad Beans, Aubergines und Rhubarb schon fast einen Eintopf dazu kochen. Non. Sense. Dominique
  • The Kinks – „Apeman„: Ein weiterer Song aus der Ära der Körnlipicker und Gemüseanbeter der 60er und 70er Jahre. Wobei, das Wort Vegetable nimmt Ray Davies in dem Song ja nicht in den Mund. Und warum? Weil Vegetarier noch lange keinen Grund haben, sich zu meinen und zu denken, sie seien die Retter der Welt. Miriam

(Bild via giphy.com)

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