Die Schlager-Core-Ulknudeln kommen für Party, Party at the Z7-House

Da werden glatt die Heiligen im Himmel verrückt! Am 1. November wird es zumindest an einem Ort alles andere als besinnlich: Das Z7 lädt zum Party-Core-Abend mit Eskimo Callboy. Bei uns gibt’s noch Tickets abzustauben. 

Warum schicken wir die nicht an den ESC – eine durchaus berechtigte Frage, die laut.de da als Übertitel der Album-Review zu „Crystals“ stellten. Denn: Nicht umsonst werden Eskimo Callboy als die Partykanonen aus dem Ruhrgebiet bezeichnet. Mit einer Mischung, die von Branchenkennern gern als Party- oder Trance- und von mir spasseshalber als Schlager-Core bezeichnet wird, reissen Eskimo Callboy regelmässig die Konzerthütten ab.

Party, party, party at the horror house.
Sex, drinks and drugs till the lights went out.
Party, party, party at the horror house.
Sex, drinks and drugs till the lights went out.

Von Genre-sehr-ernst-Nehmern und zugeknöpften Sittenwächtern werden Eskimo Callboy nur allzu gern als politisch unkorrekte Witzfiguren bezeichnet – diesem Ruf wird die Truppe gerecht, und sie haut erst recht noch ein paar Lyrics raus, die sich um nichts weiter drehen, als Sex, Party und Exzesse. Mit Hochgenuss wälzen sich die Eskimos in Klischees und pfeffern über jegliche Genregrenzen hinweg gleich noch ein bisschen Gangsta-Flair in ihre Musik.

Ah, I know you bitches gonna like that
Fresh sneakers, gold print on the snap back
Two seventeen, evergreen like Charlie Sheen
Porn stars on my eighty inch TV screen

Und warum? Einfach weil sies können und sich so herrlich nicht ernst nehmen. Wer sich einfach mal eine Auszeit vom wahnsinnig ernsten Alltag nehmen möchte und irgendwie auch noch ein bisschen auf Breakdowns und harte Riffs steht, sollte sich die Show der Metal-Ulknudeln am 1. November im Z7 dick und fett im Kalender markieren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich selten ein Konzert gesehen habe, dass dem Ausdruck „Abriss“ derart gerecht geworden ist. Von der Kitschballade bis zum Konfetti-Regen, irgendwie sind Eskimo Callboy die Helene Fischer der Metalszene. Keiner mag sie offiziell, trotzdem schmettern alle die Hits mit und drehen völlig durch, wenn Sushi und Co. aus sämtlichen auffindbaren Klischees einen schmackhaften Metalbrei zaubern.

Allen, die sich die Brücke über den 1. November bereits gesichert haben, sei das Konzert wärmstens empfohlen – die Party, Party at the Horror House ist auch ein würdiger Abschluss aller Halloween-Festivitäten.

Und weil wir natürlich nicht wollen, dass ihr diesen Gig verpasst, verlosen wir bis Mittwoch,  31. Oktober 2018, 16 Uhr, hier zwei Tickets. Wir benachrichtigen euch bis 18 Uhr per Email, falls ihr gewonnen habt. 

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