Bitte oben freimachen für das Pirmin Baumgartner Orchester

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Soooo gemütlich ist es jetzt nicht, in der Büronische unter dem getäferten Schrägdach, mit dem Pirmin Baumgartner Orchester (DPBO). Gleichzeitig aber auch kein übler Moment, diesen Giebel mal zu sprengen. Dann wäre die Situation perfekt, openair, so möchte ich die Wucht dieser achzehnköpfigen Truppe aus St. Gallen ohnehin am liebsten erleben.

Räume, die tiefer sind als er hoch, das kann nichts sein für DPBO-Frontmann Till Ostendarp. Dieser haarige Typ braucht Raum, mein Gott, die ganze riesige Band muss doch Platz haben, für Gesang, Geschrei, Getrommel, Tanz, Trompeten, Bässe und die grossen Worte in den Texten.

So stehst du da mit der Fackel in der Hand,
du nimmst dein iPhone raus und machst sofort ‘nen Post auf Instagram,
so sieht sie aus, deine Revolution,
du bist ein Held und ein Hurensohn

Pirmin Baumgartner Orchester, ja, das sind die mit den Ganzkörperkondomen. Diese leidenschaftlichen Musiker, die frei nach dem Motto „mehr ist mehr“ weder vor hartem Rock, noch vor Rap oder Elektro zurückschrecken. Mit Bigbands kann man mich ja jagen, aber diese Riesenformation jagt nicht mich, sondern ihren Enthusiasmus, und zwar durch die Verstärker, direkt in die Tiefen der Zuhörer hinein. Was sind das eigentlich für ungeahnte Kräfte, die die St. Galler derzeit alle freisetzen? Wurden die lange unterdrückt?

Wie auch immer: Das Pirmin Baumgartner Orchester hat gestern „Pfau“, eine Single mit Clip, veröffentlicht. Der Song ist ein toller Vorgeschmack auf das Album „Schwere Knochen“, das demnächst in die Läden donnern wird (mit dem zitierten Titel „Held und Hurensohn“ beispielsweise).

PIRMIN BAUMGARTNER ORCHESTER: „SCHWERE KNOCHEN“ Out: 01.04.2016, Lauter Musik

Plattentaufe: 09.04.2016 – Palace, St. Gallen

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