„… was mich ein bisschen stört, ist der Text“

Ha! Mal wieder was gelernt! Zwar ist eine unter uns schon eine richtige Rockerin. Aber wir Restrocketten sind eher so: waaas, ihr hört eine Anzahl Gitarren raus? Ah, es gibt einen „Vater des Riffs“? Und oh, der Song hat richtige Strophen? Fabiano Wildi hat uns freundlicherweise genau die Art von Rock-Nachhilfe gegeben. Der Sänger von F. Way, diesen jungen, wilden Tessinern, die uns saumässig sympathisch sind, beschreibt seine 10 liebsten Rocksongs schon beinahe zärtlich. Aber lest selbst.

  1. Foo Fighters – The Pretender
    Wegen ihres exzellenten Sounds gefallen die Foo Fighers allen. Im Speziellen mir und unserem Gitarristen. In diesem Lied sind die drei Gitarren perfekt gemixt und bilden auf instrumentalem Level ein Ambiente und eine einzigartige Mauer. Dank diesem Song und „All My Life“, sind die Foo Fighters sicher eine Band, der wir – im Idealfall – gleichen möchten.
  2. Papa Roach – Gravity
    Dieser Song ist ein perfektes Beispiel eines perfekten Rap’n’Roll. Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich ihn gehört habe. Letzten Sommer, im Auto, zufällig auf Youtube. Ich war sofort gefangen von der Strophe und von den modernen Sounds. Als dann der Refrain einsetzte, wars ein richtiger Ohrwurm mit gedroppten Gitarren, ich bekam Hühnerhaut, und das sagt alles darüber aus, warum mir dieser Song so gut gefällt.
  3. Nickelback – Burn It To The Ground
    Dieses Lied ist voller Groove. Der Gitarrenriff ist typisch 80er, er kommt immer wieder, aber das langweilt dich nie. Das Schlagzeug im Shuffle, das den Mood des Stücks zieht. Gar nicht zu denken an die Live-Version von Nickelback. Diese bringt dich total in eine andere Welt. Der perfekte Stimmungsmacher, so dass man niemals wieder schlecht gelaunt ist.
  4. Aerosmith – Pink
    Welches Lied soll man von den Aerosmith auswählen? Die Schönheit ihrer Songs, und dass du nie wirklich ihre Struktur erkennst, da es vor lauter Refrains, Pre-Refrains und Bridge keine wirklichen Strophen zu haben scheint … „Pink“, weil es eine Kombination aus Rock und gespielter Harmonie von Steven Tyler ist – einzigartig und unvergleichlich.
  5. Skillet – Monster
    Diesen Song hab ich vor ein paar Jahren dank einem Freund entdeckt. Auch in diesem Lied sind es der Gitarrenriff und der Zug, die mir am meisten gefallen. Im Speziellen die Pause der Gitarre im Riff, die eine einzigartige Spannung aufbaut, geschweige denn der Effekt der Stimme während dem Ende der Bridge. Ein Stück, bei welchem man die Lautstärke aufdreht und sich ein paar Schläge ins Gesicht verpassen lässt, bis man rot wird 😉
  6. Fall Out Boy – The Phoenix
    Ich glaube, dass man mittlerweile verstanden hat, dass ich in den Songs den Zug suche. Fall Out Boy sind meiner Meinung nach sehr gut darin, das Melodiöse der Stimme mit dem Zug des Stücks zu mischen. Das einzige an diesem Song, was mich ein bisschen stört, ist der Text. Aber es lohnt sich nur fürs Intstrumentale.
  7. Muse – Time Is Running Out
    Uns gefällt „Time Is Running Out“ so gut, dass wir es auch als Cover bringen, und das sagt alles. Der Bass und die tiefen Töne sind die Dinge, die wir am meisten schätzen, ausserdem sicherlich der innovative kompositorische Impuls.
  8. Sum 41 – No Reason
    Diesen Song habe ich zum ersten Mal in Italien gehört, an meinem ersten Konzert von Sum 41. Von diesem Moment an blieb „No Reason“ mein Lieblingslied von Sum 41. Die gesungene Melodie und die Basis (stark kalifornischer Punk), gehen gleich ins Ohr. Dieser Song ist ein Muss auf solch einer Liste!
  9. Rolling Stones – Jumping Jack Flash
    Können wir es uns leisten, keinen Song der Rolling Stones zu nennen? Welchen Song wählen wir? „Jumping Jack Flash“. Aus dem einfachen Grund, dass der Gitarrenriff definitiv der Vater der Riffs sein könnte. In der heutigen Zeit beeindruckt die Modernität, auch wenn das Lied 1968 geschrieben wurde.
  10. Bruce Springsteen – The River
    Da wir eine Leidenschaft für die USA haben, und um schön abzurunden, darf Bruce Springsteen nicht fehlen. „The River“ ist ein Muss. Ein bewundernswerter Song, der die Jahre überdauert hat und eine wichtige Stütze für die amerikanische Geschichte ist – und auch für unsere Band.

F.Way haben eben ihre zweite Single herausgegeben, „Valery“, ihr seht sie am Anfang. „Taking All My Fears Away“ ist schon dussen (profimedia).

Konzerte: 18.06., Raduno WV, Osogna; 06.08., Bar Castello, Locarno

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