Genug jetzt

Wir können nicht mehr (auf Festivals abhängen) und gehen in die Winterpause, was das irgendein-Getränk-mit-Grashalmen-trinken und wann-spielt-noimen-schon-wieder-x-y-und-auf-welcher-Bühne? angeht. 

Vorher aber noch eine kleine Würdigung des Seaside Festivals. An dem wir zwar ein wenig ermattet „Bier“ (mit wie viel Wasser strecken die das eigentlich?) getrunken und einen veganen Burger (also, echt jetzt? Im Brötli keine Milch, keine Eier und so?) gegessen haben. Wir trugen keine orange Migros-Hüte, auch wenn die irgendwie Pflicht zu sein schienen in diesem Spiez. Der Bacardi Dome hiess hier „Dock Bar“, das Lebensmotto Nume nid gsprängt und zum Kubasound zwischen den Konzerten wurde getanzt. Grossflächig. Nix mit cool herumstehen. Ausser, man wartete brav und völlig entspannt vor der Strandbar oder der Pura Vida und hörte den Gesprächen zu („schon super hier, oder?“ „Ja.“ … Stille … ) Kurz: Unser Festivalfinale war so was von erholsam.

Das Programm, sagt ihr? Ist doch egal! Der Freitag: Schweizer Bands, die schon an jeder Hundsverlochete gespielt hatten und Rea Garvey (braucht wohl wieder mal Geld) und die wunderbare Emeli Sandé – eine total schräge Mischung. Aber wie gesagt: Der Burger schmeckte, das Bier nicht, über die Konzerte wissen wir nicht viel (am Samstag konnten wir wirklich nicht mehr), aber das bringen wir noch zustande: See you next year.

Und jetzt gute Nacht.

 

(Bilder: Rockette)

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