Videopremiere: Gran Noir – „Innocent“

Was hat das neue Video der Zürcher Indie-Band Gran Noir mit dem eventuell bald für einen Oscar nominierten Film „Die Göttliche Ordnung“ gemeinsam? Den Hauptdarsteller Max Simonischek.

Das wäre dann aber auch alles. Denn während der Schauspieler im Kinofilm mit allen Mitteln probiert, seine Frau vom Stimmen und überhaupt allen möglichen Formen der spassigen Eigenständigkeit abzuhalten, ist er im Video zur Single „Innocent“ lethargisch, verträumt, gelähmt – überhitzt? Auf jeden Fall wirkt er irgendwie druff in dem schönen Licht eines göttlich unordentlichen Vorgartens, in dem er – wenn man auf den Text hört – tut, was seine Filmrolle nicht schafft, nämlich sich des unangepassten Andersseins erfreuen.

„Innocent“ ist übrigens ein Vorgeschmack auf das neue Gran-Noir-Album „Electronic Eyes“, das in einer Woche erscheint. Eine mit Melodien bepackte, gitarrenlastige Platte, die mich persönlich ganz fest an die guten Zeiten zurückerinnert, in denen ich Queens of The Stone Age, Stereophonics, Treekillaz“, die alten Muse-Sachen und Incubus noch übereinander hörte.

GRAN NOIR: „ELECTRONIC EYES“, out 01.09. (Ambulance Recordings/Lakedrive Records International)

LIVE: 31.08., Dynamo, Zürich (Plattentaufe)

(Pressebild)

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