Hip-Hop-Battle: UK vs. Greece – natural shiznit

Hip-Hop-Tipps aus England: lame, meint Rockette Nina. Aber nicht für jemanden wie mich, der Grime erst als Crime versteht und an Gangster-Zeugs denkt. Nein, für so jemanden öffnet UK-Rap beim genaueren Hinhören ein faszinierendes Universum. 

Na ja, eben, Grime. Das ist, blöd gesagt, ein Gemisch aus Electro und Hip Hop. Ein allmähliches Einschleichen des US-Hip-Hop in den 2 Step und überhaupt die ganze elektronische Musik in England zur Jahrtausendwende. Grime heisst nicht nur Dreck, es klingt auch schmutzig, düster, und wenn wir schon dabei sind, es gibt Leute, die behaupten, Grime sei sogar noch mehr Punk als Punk.

Und hier vier Vertreter der Grime-Szene, die man laut einem Verkäufer bei Flashback Records in London unbedingt kennen sollte.

Während er die Tipps notierte, fragte mich der Plattenverkäufer, was die Schweiz in Sachen Hip Hop denn zu bieten habe. Ich will unsere Rapper wirklich überhaupt gar nicht verharmlosen, aber ob mit Schoggi um sich schmeissen oder mit Scheisse, das ist schon nicht dasselbe. Und irgendwie fiel es mir schwer, irgendwas auch nur annähernd so Tiefdunkles zu nennen, wie er es mir gerade abspielte. Also erzählte ich, dass sich die Chaostruppe wegen ihrem Natalie-Rickli-Diss kürzlich vor Gericht verantworten musste. Ein bisschen Dreck – immerhin.

Hier noch ein paar andere Namen, mit denen man sich als UK-Rap-Insider profilieren kann.

Aufgezählt wurde auch mein Liebling, den ich, ha, schon vorher kannte. Gebt zu, gegen Roots Manuva kommt einfach kein griechischer Hipos Hopos an. Er ist mein Schlüssel zum Battle-Sieg! Kommentare dazu bitte gerne loswerden (hier gehts übrigens direkt zu Ninas Griechenrap).

(Bild: Rockette)

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