Another Sealevel

Mir ist offen gestanden nicht mehr ganz schlüssig, warum ich noch vor zwei Tagen so heiss auf „Dream Machine“ von Tokio Hotel war. Aber egal, ich hab das Album jetzt dreimal durchgehört, dabei aus zunehmender Langeweile rumgesurft, wobei mir wiederum das März-Plakat vom Zürcher El Lokal ins Auge stach.

Nicht wegen des Programms, geb ich zu. El-Lokal-Plakate schaue ich mir an, weil sie Kunstwerke sind. Und weil sich mir bei deren Anblick sofort erschliesst, warum ich mich der dafür verantwortlichen Grafikerin Jeana Hadley, die ich nicht lange gekannt, seit über 10 Jahren nicht gesehen und ihr kaum je geschrieben habe, immer noch nahe fühle. Ihre Bilder erzählen Geschichten. Und ich stelle mir dann halt immer vor, dass sie Geschichten von Jeana erzählen.

Nach einer Zeit in der Leitung der „allerletzten Insel an der Sihl“ ist die Schweizerin mit US-Pass (oder umgekehrt) nach San Francisco ausgewandert. Die Geschichte drumrum gibts übrigens hier zu lesen. Und was soll ich sagen: Während sich Tokio Hotel in ihren gelebten Träumen, huiuiui, ganz schön verjuflet haben, stelle ich mir Hadleys Leben mit Mann und Hund in Kalifornien entspannt und awesome vor. Gut, vielleicht liegt es auch an dem Song hier:

Seht euch ganz unbedingt auch die anderen Illustrationen an, die Hadley als Prints aber auch auf Tassen, Taschen, T-Shirts gedruckt in ihrem Webshop verkauft.

www.sealevelstudio.com

(Bilder: bei Facebook geklaut)

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