Happy Birthday to us

Rockette wird drei. Und wir haben erreicht, was uns ein erfolgreicher Blogger zu Beginn vorausgesagt hatte. Wir sind standhaft geblieben, haben gebüglet, geschrieben, jede noch so wilde Idee zugelassen und die Freude behalten. Jetzt kanns also richtig losgehen. 

Team #1 forever ♥

Einige von uns haben ja noch nicht einmal richtig gewusst, was bloggen bedeutet, als wir vor drei Jahren damit begonnen haben. Uns von gewissen klassisch-journalistischen Regeln zu lösen, fiel uns auch nicht so leicht, wie wir uns das vorgestellt hatten. So war der erste Text –  ausgerechnet über Rockette Man Elton John – denn auch noch sehr brav. Und jesses Gott, das Wort „lüpfig“ eine Sünde.

Und jetzt? Jetzt gehört Rockette zu unserem täglichen Leben wie „Belvedere“ von James Gruntz. Wenn wir schreiben, dann sieht das inzwischen aus wie wenn Keith Jarrett Klavier spielt.  Also sehr sehr leidenschaftlich.

Fast 800 Geschichten haben wir in den letzten drei Jahren veröffentlicht. Und zwar ohne so zu tun, als könnten wir Dinge, die wir nicht können. Zum Beispiel ist Rockette Domi keine Fotografin. Miriam kann ohne Fremdhilfe nicht mit gutem Gewissen über Jazz schreiben. Und Sarah hat einmal im Namen des gesamten Kollegiums zugegeben, dass uns auf dem Programm der Bad Bonn Kilbi immer nur maximal zweieinhalb Bands bekannt vorkommen. Was wir dafür umso besser können, ist alles machen, worauf wir Lust haben. Sei es auch noch so handgestrickt und low budget. Gutes Beispiel: Wenn wir gross ankündigen, dass wir am Gurtenfestival die Maske von Cro anziehen werden, dann gelingt uns das auch. Oder ein Interview anhand von Songzeilen zu führen – ausgerechnet mit Sven Regener. Oder wenn wir uns an Kiefer Sutherlands Band heranmachen zwischen Cowboyhüten und Gürtelschnallen.

Aber wir wollen hier ja nun keine Chronik schreiben. Vielleicht nur kurz:

  • Dieser Text hier wird seit bald drei Jahren mehrmals pro Woche angeklickt. Kann dazu bitte mal jemand Stellung nehmen?

    Team N.O.W ♥
  • Wir lieben unsere Gastautoren. Kurt berichtet als musikalischer Nahost-Korrespondent. Marcel ist unser Grunge Pearl-Jam-Spezialist. Und besonders lieben wir die spontanen Anfragen aus dem Nüt, einfach weil jemand grad Bock hatte, für uns zu schreiben.  Zusammengefasst in der Rubrik Partycrasher. (Was ist eigentlich mit unserem Rockstar passiert?)
  • Wir schreiben auch über Schriftsteller, die lieber Rockstar geworden wären. Benjamin Stuckrad-Barre ist so einer. Dass er nicht singen kann, obwohl ers so gern macht, zeigte er an seiner Buchvernissage mit der eigenen Version von Robbie Williams‘ „Angel“. Trotzdem: Wir lieben Stucki für  sein „Soloalbum“ und sein „Panikherz“ ist schlicht geilomatik.
  • Wir bieten auch ganz viel Lebenshilfe. Also, nicht wir selber, sondern all die Wahnsinnssongzeilen, die wir gesammelt haben über die Jahre, und die uns immer wieder das Leben retten: Hier, hier und hier.
  • Und das hat jetzt nicht uuh viel mit Musik zu tun, aber Nina will das unbedingt drinhaben, weil es so rockettig klingt: „Wir flogen hin, um den Mond zu entdecken. Aber was wir wirklich entdeckt haben, ist die Erde.“  (Bill Anders, Apollo-8-Astronaut)

Falls ihr uns gerne persönlich Fragen stellen möchtet: Wir laden inzwischen ziemlich regelmässig zu Veranstaltungen in unserem Büro ein. Alle paar Wochen zum Buchclub beispielsweise, zu Bürokonzerten wie jenem von Misses Poe oder bald schon von Matchenko und… nun ja, das dürfen wir noch nicht verraten … nur so viel: es hat etwas mit MC Hammer zu tun.

(Bilder: Rockette)

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