Königsblau

Mit dem neuen „Transhelvetica“ lässt es sich so schön blaumachen. Zum Beispiel mit der Basler Band Bleu Roi. Wir verlosen zwei Magazine. 

«Mir gefällt Musik, die in mir ein Gefühl von Blau erweckt», sagt die Basler Sängerin Jennifer Jans. Als sie ein musikalisches Projekt startete, war deshalb klar, dass es diese Farbe im Namen tragen müsse. Weil ihr Königsblau besonders gefällt, wählte sie «Bleu Roi». Aus dem Soloprojekt ist mittlerweile eine vierköpfige Band geworden. Vor drei Jahren haben sie ihr erstes Album «Of Inner Cities» herausgegeben. Darin verarbeitet Jans ihren Aufenthalt in New York. Einerseits hat sie sich dort mit dem Thema Heimat auseinandergesetzt. Es fasziniert sie, zu beobachten, wie man sich in einer fremden oder bekannten Umgebung wahrnimmt und positioniert. Andererseits haben sie die Klänge der Stadt inspiriert. Sie hat die Geräusche von Manhattans Strassen aufgenommen und daraus Beats entwickelt.

Auch in ihrem neuen Album, das im Herbst erscheint und von dem Bleu Roi bereits die Single Crysanthemum (Dark) veröffentlicht haben, geht es um die Auseinandersetzung mit dem Raum. Aber auch mit Farben. Es wird ein Konzeptalbum mit dem Titel «Dark/Light». Drei dunkle Songs, drei helle und ein nuancierter, der sich zwischen dark und light bewege, werden sich darauf finden. Der Stil der Songs sei wohl am ehesten «Dream Pop», sagt Jans. Die Stücke bestünden aus «breiten Synthesizer-Flächen, elektrischen Gitarren, erdigen Folk-Elementen und vielen Details wie zum Beispiel Glockenspielen. Zuweilen seien aber auch starke Beats zu hören». Diese Beschreibung erweckt eine vage Vorstellung, wie das neue Album klingen wird. Sicher wird es irgendwie an blau erinnern.

Of Inner Cities – Bleu Roi

Ausflugstipps von Jennifer Jans:

Etang de la Gruyère

«Dieser kleinen See im Jura bietet in jeder Jahreszeit etwas Schönes.» Jennifer Jans geht sehr gern in seiner Umgebung wandern. Bleu Roi haben dort einen Teil des Videoclips zu ihrem Song «Home» gedreht.
www.juratourisme.ch

Altes Hallenbad

Jans arbeitet in Luzern. «Einer meiner Lieblingsorte dort ist das Neubad.» Es ist das alte Hallenbad, das sie umgebaut haben, ohne die Strukturen ganz verschwinden zu lassen. Das Gebäude beherbergt jetzt ein Bistro, Co-Working-Plätze und Räume für kulturelle Anlässe. «Luzern ist ja sonst eher bekannt für touristische Attraktionen, aber dort ums Neubad spürt man auch die spannende alternative Szene der Stadt.»
www.neubad.org

Beste Glace von Basel

Jans ist in Basel aufgewachsen. «Im Sommer gehe ich noch immer gern im Rhein baden. Am besten steigt man beim Museum Tinguely ein und bei der mittleren Brücke wieder aus. Dort ums Eck gibt es in einem kleinen Strässchen die beste Glace von Basel.»
www.acero.ch

Wer will noch mehr BLAU? Wir verlosen 2×1 TRANSHELVETICA. Hier.

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