Gründlich unergründlich

Es gab diesen Film, „Blue Valentine“, der mir sehr sehr nahe ging. Erst die grosse Liebe, dann eine bröckelnde Beziehung, tiefe Gefühle, und grosse Verzweiflung, Ryan Gosling, ja, das sind Themen, die mich bewegen. Doch rückblickend glaub ich, dass mich der Soundtrack am meisten aufwühlte – er stammt zu grossen Teilen von Grizzly Bear.

Ed Droste, der die Band aus Brooklyn Anfang Nullerjahre als Soloprojekt startete, und seine inzwischen vierköpfige Band sind Experten für Musik, die einem herausfordert, verwirrt, beinahe um den Verstand bringt. So wie eben dieser Film, in dem eine Liebe vor die Hunde geht, von der man sich wünscht, sie währte für immer. Tja, die Wege der Liebe sind unergründlich. Der Sound von Grizzly Bear eben auch. Und die Videos: ❤

Ohne den Begriff Kunst ist die Musik von Grizzly Bear gar nicht zu beschreiben. Zwar basiert sie auf einigermassen greifbaren Elementen wie Folk, Pop und Rock, doch als Ganzes sind die Songs dann schon eher sowas wie klingende Malereien oder Installationen und die Texte wie Gedichte. Nicht selten sind weder Strophen noch ein Refrain auszumachen, jede Nummer erzählt ihre eigene Geschichte, die sich dann nicht nur im Ohr, sondern auch vor den Augen zu einem einzigen Rausch entwickelt.

Kommt, lasst euch von Grizzly Bear live in euren Bann ziehen. Am 14. August spielen die New Yorker im Zürcher Kaufleuten. Und wir verlosen hier 1×2 Tickets.

(Bild: Facebook)

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