Liebe und so. Unter dem Sternenhimmel.

Was Woodie Guthrie im Maggiatal verloren hat, und warum man zu einem Roman von Haruki Murakami am besten Nat King Cole auflegt.

Das Fest der Liebe hat bei uns heute um 17 Uhr begonnen: Am Sternenmarkt in Bern. Seit drei Stunden verkaufen wir hier unsere Bücher, es schiffet, und der Kafi Lutz vom Gstaader Fondue-Chalet ist AbwaschZuckerwasser Schnaps. Aber in unserem Büro ist es cosy. Das hat auch mit „Dreissig Sternstunden der Liebesliteratur“ zu tun. Die Berner Journalistin Tina Uhlmann empfiehlt darin literarische Werke – von der mittelalterlichen Minne über Klassiker bis zu modernen Romanen, die es noch zu entdecken gilt. Und das Beste: Bei jedem Textauszug hat sie einen Musiktipp ausgewählt. Das ist zum Beispiel bei Bernhard Schlinks „Der Vorleser“ John Cage: „4’33“ oder Marguerite Duras‘ „Der Liebhaber“ Edith Piaf: „Un monsieur me suit dans la rue“.

Woodie Guthrie setzt sie ans Ende des Textstückes von Plinio Martinis „Nicht Anfang und nicht Ende“ (ein sooo trauiges Buch! Aber so schön. Über Armut, Liebe natürlich und das Heimweh der Auswanderer aus dem Maggiatal) und Charlie Parker bei Hansjörg Schneider und „Lieber Leo“.

Ach, uns ist schon ganz heiss.

Kommt euch wärmen und Weihnachtsgeschenke kaufen am Sternenmarkt. Bis dann.

Tina Uhlmann: „Dreissig Sternstunden der Liebesliteratur“, 174 Seiten, CHF 29.–

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