London Calling: Der Soundtrack zum Milchbüechli

London ist toll, nach wie vor. Aber auch ein wirklich hartes Pflaster. Besonders aus finanzieller Sicht. Eine richtige Rockette hält das nur aus mit … richtig viel Musik.

Das Motto jedes Füfi chehre ist in London Pflicht. Ja, im Februar habe ich noch das süsse Leben (auswärts essen, Konzerte, Shopping, Ausflüge) genossen, mit meinen sorgsam zusammengetragenen Schweizer Ersparnissen, doch jetzt weht ein anderer Wind. Die Suppe wird gestreckt, damit sie auch ja für mehrere Tage reicht. Bald bin ich soweit, dass ich auf öffentlichen Toiletten das Klopapier mitgehen lasse. 

Mein erster Monatslohn wurde auf ein anderes Konto überwiesen – mhm, what the fuck?! Ende April klingelte zwar irgendwo die Kasse, aber definitiv nicht bei mir. Dann wurden meine Kreditkartendetails gestohlen.

Kurz: London ist ja grossartig. Lebt man hier, wird das mit dem Geniessen aber schwierig, und man sollte sich schnellstens an zwei Dauerzustände gewöhnen: man ist 1. immer müde und 2. immer pleite.

Schon krass irgendwie.

Gezwungenermassen führe ich also ein Milchbüechli (nein, ich habs nicht so mit Excel, danke), wo ich akkurat jede Quittung eintrage und knallhart budgetiere. Dazu gibt es natürlich einen passenden Soundtrack. Ist auch moralische Unterstützung. Weil: Alles dreht sich um das liebe Geld, Leute! 

Und weils so schön ist, hier noch auf Deutsch:

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