London Calling: Voller jugendlichem Enthusiasmus

Hat euch die Sonntagsdepression erwischt? Oder habt ihr sonstwie eine Ablenkung nötig? Klickt euch durch unsere Liste von frischer Musik aus good old England. Und es wird euch besser gehen.

In London wimmelt es ja von aufstrebenden Newcomern. Leidenschaftlichen Künstlerinnen und Künstler voller jugendlichem Enthusiasmus, die sich und ihre Musik in abgeranzten Clubs und Pubs oder an der nächsten Strassenecke präsentieren. Hier einige meiner liebsten musikalischen Entdeckungen aus sechs Monaten Grossstadtleben: 

Spitzt die Ohren!

PS: Ja, das ist der vom Zürich Openair.

Mit The Magic Gang haben wir uns übrigens vor einem Konzert in London unterhalten, inklusive Lektion in Schweizerdeutsch.

Das Duo Bad Parents verdient das Prädikat „besonders wertvoll“, finde ich.

Bad Parents sind Misty Miller und Tom Shelton, ein Pärchen aus Südlondon. Dem Bandnamen zu trotz ist ihre Musik ganz bestimmt nicht von schlechten Eltern (hihi). Beide haben schon vor Bad Parents Musik gemacht, Misty war bei einem Label unter Vertrag, Tom damals ihr Leadgitarrist. 

Das mit dem Label hat aber nicht so geklappt, deshalb sind die beiden jetzt labelfrei unterwegs und machen, worauf sie Lust haben. Das spürt man. Bad Parents haben mich live gleich in ihren Bann gezogen. Grund dafür ist die Harmonie des Paars auf der Bühne, die Leichtigkeit und Freude, mit der sie gemeinsam Musik machen, aber auch Mistys Charakter-Stimme und die romantisch-deprimierenden Texte.

Der Song „You Can’t Date A Model“ ist mir besonders in Erinnerung geblieben und sorgte bei ihrem Konzert in London für breites Grinsen quer durchs Publikum. Bad Parents besingen darin verschiedene Kandidaten, die für ein Date ungeeignet sind, und erklären auch gleich warum:

A model is always worrying about her weight.  A doctor is always busy, a artist is too obsessed with his art, a sportsman is always training.  A fishmonger „is always gonna smell“.

Mit der Zeile „We don’t need to get married / maybe we could just start a band“ nimmt sich das Paar selbst auf die Schippe und endet den Song hoffnungsvoll mit dem Worten „Everyone can change“. 

(Hauptbild: Facebook, Bad Parents / Videos: youtube.com / GIFs: giphy.com)

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