Mir hätte no viu blöder ta

Miriam macht ja dann noch eine Vorschau für irgend so ein Rockabilly-Festival, keine Ahnung wo, keine Ahnung wie. Ich kenne ein paar, die auch gerne Rockabilly sein würden, aber im Moment eher noch so Trauffermässig auf Schwingfesten herumlümmeln. Na, und über Albumtitel und Bandname kann man diskutieren, aber heute wollen wir etwas anderes tun: Lustiges Schwingerdeutsch studieren. Und wissen, was eine Mundartrockband im Angesicht des Sägemehls für die besten Mundartsongs hält. Simu Lüthi von Volxrox:

„W. Nuss vo Bümpliz“: Patent Ochsner, weil dieser Song grossartig ist, obwohl bis heute niemand den Inhalt versteht.

„Weisch no?“: Polo Hofer, weil kein anderer Mundart-Song die Freude auf den Ausgang so schön umschreibt wie dieser.

„I hätt no viu blöder ta“:  Gölä, weil Gölä einfach und geradeaus sagt was er denkt, weil er sich nicht verbogen hat, und weil schon nur der Titel dieses Songs es verdient hat, in einer solchen Liste aufzutauchen.

„Füdlegwöhnlechi Schwizer“: Florian Ast, weil der typische Schweizer hier so schön beschrieben wird und (auch wenn man es ungern zugibt) man sich selber darin wiederfindet.

„D’Rosmarie und ig“: Hanery Amman, weil Hanery ein genialer Komponist ist, und ihm nie genug Beachtung geschenkt wurde. Musikalisch, textlich und malerisch einer der fertigsten Mundart-Songs.

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