Mit Lichtgeschwindigkeit zur Plattentaufe

Könnt euch vorstellen, wie eine rotzig-punkige Pink-Floyd-meets-Sex-Pistols-und-einen-Schuss-Velvet-Revolver-Mixtur klingt, die einmal in Lichtgeschwindigkeit durchs All geschossen wird? Ja, auch wir Raketen konnten das nicht. Und dann kamen Mono Void.

Zwei Ingenieure, ein Architekt und ein Designer aus Zürich haben sich irgendwie irgendwo im Raum Zürich getroffen und gemeinsam in das Raumschiff Voyager 144 imaginiert. Damit kurven sie nun in einer fernen Zukunft auf der Suche nach einem erdähnlichen Planeten herum. Ganz im Hier und Jetzt machen die vier Musiker ihre eigene Interpretation von Rockmusik. Einen Musikstil, der vor fünf Milliarden Jahren, kurz vor dem ersten Klimakollaps (auch in der fernen Utopie geht zeitgeistige, subtile Gesellschaftskritik immer) ziemlich populär gewesen sei.

Fantasiereich ist nicht nur die Story der Band – auch was da während der Reise in der Voyager 144 entsteht, ist absolut fantastisch. Denn: Es entzieht sich jeglicher Schubladisierung. Die aktuelle Formation von Mono Void schwebt erst knappt ein Jahr durch die Sphären und hat mit Lichtgeschwindigkeit das Debütalbum „Reflections“ auf die Beine gestellt, das am Samstag, 12. Oktober 2019, erscheint.

Und egal ,in welcher Sphäre man im Alltag so lebt – diesen Samstag lohnt es sich, die nächste Rakete in die Photobastei nach Zürich zu nehmen und dort die Plattentaufe zu feiern. Insbesondere dann eine gute Alternativ-Sphäre, wenn zum Beispiel im Ostschweizer Teil des Zeit-Raum-Kontinuums gerade der Ausnahmezustand der jährlichen Beinahe-Apokalypse (aka OLMA) eingeläutet wird.

MONO VOID: „Reflections“, ab 12.10. digital erhältlich.

Plattentaufe am 12.10.2019 in der Zürcher Photobastei, 20:30 Uhr. Tickets gibt’s hier. Zwei Eintritte verlosen wir bis Samstagmorgen hier.

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