Nein, es kommt nicht immer auf die Grösse an

Mini-Club, maximale Dosis Rock’n’Roll! In Zürich eröffnet heute und morgen endlich wieder ein waschechter Rock-Schuppen. Wer mitfeiern will, muss sich aber beeilen. Es gilt: First come, first serve. Das Minirock bietet für maximal 100 Leute Platz. 

Die denkwürdigsten Partys habe ich in Kellern und kleinen, abgefuckten Party-Rüümli gefeiert. Freunde, geile Musik und den einen oder anderen guten Drink – was braucht es mehr für eine denkwürdige Nacht? Das sieht auch das elfköpfige Minirock-Team so: „Für eine anständige Fete braucht es eigentlich gar nicht viel – einen Raum, gute Musik, gute Leute und kalte Getränke“.

Weg von Langstrasse und Chreis Cheib, im sich verändernden Kreis 3 zwischen Locherguet und Albisriederplatz, eröffnet dieses Wochenende das Minirock, das Sound von Indie bis Punk, faire Preise und eine Atmosphäre bieten will, in der man sich wohl fühlt. „Das Minirock soll ein Platz sein, in dem man gute Musik hören, sich einfach mal an die Bar setzen und leckeres Bier trinken oder aber auch die Tanzfläche stürmen kann“, so Meli Gubser, Geschäftsführerin der Poli Bar, Ex-Kinski- & Ex-Abart-Mitarbeiterin und mit ihren Mitbetreiberinnen Vera Egloff und Olivia Deppe für die Programmation verantwortlich.

Zum Wohlfühl-Ambiente gehört im Minirock auch die Beschränkung der Besucherzahl: Ab 100 Gästen ist Schluss. „De Schnäller isch de Gschwinder“, so Gubser, die sich bereits vor der Eröffnung bei ihren zahlreichen Facebook-Freunden dafür entschuldigt hat, dass sie nicht alle einladen konnte. So ist das halt, wenn es im Minirock maximal bequem bleiben soll.

Wir freuen uns jetzt schon darauf, uns ins Leder-Röckli zu werfen und endlich (!!) mal wieder zu guter Musik die Tanzfläche zu rocken (und nicht erst zehn Schnäpse trinken zu müssen, bevor man die Club-Mucke so erträglich findet, dass es einem egal ist und man trotzdem auf dem Floor groovt). 

(Bilder: Minirock/Facebook)

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