Nur Damon Albarns Unterschrift fehlt, alles andere können wir streichen auf unserer Bucketlist. Also fast.

Vier mickrige Tage hatten wir Zeit, um alle Punkte unserer Bucketlist Gurtenfestival 2018 abzuhaken. Es war hart, aber wir gaben uns Mühe. Wie das konkret aussah, und warum wir es auch ohne diese Liste recht lustig hatten, lest ihr übrigens hier. 

  • Lernen, wie man auf Fotos mit Stars gut aussieht – von Pat Burgener. Und dann besser aussehen als er. ✓
  • Einen versauten Satz aus dem Mund von James Gruntz hören und bestenfalls filmen. ✓

  • Unterschrift von Damon Albarn, die wir uns nachher tätowieren lassen.
  • Eine Stunde im VIP-Zelt aushalten. ✓
    Ohne Apéroplättli, ohne Promis, ohne Eishockeyspieler.
  • Lo & Leduc suchen und sie ein allerallerletztes Mal „per favore“ sagen lassen. ✓
    Zwar via Leinwand. Gottseidank.
  • Lo & Leduc bei jedem Sichten einen Move oder einen Satz abkupfern. ✓
    Das war schwierig. Von ihrem Überraschungsauftritt haben wir nämlich nichts gesehen. Weil es für die meisten offensichtlich keine Überraschung war, und wir somit dreieinhalb Kilometer von der Bühne weg stecken blieben. Aber Lo & Leduc, also vor allem Leduc, haben glücklicherweise auch eine wahnsinnige Backstage-Präsenz. Und da haben wir gesehen, dass Leduc seinen Pulli gerne legere über die Schultern und seinen Rucksack nur über einer Schulter trägt. Das machen wir jetzt auch… also wieder, so wie in den 90ern.
  • Sich verlieben. ✓
    Wir verlieben uns ja ständig in irgendwer, in irgendwelche Musik, in Bühnenbilder, in Gitarren, in Männer und Frauen. Wie zum Beispiel in Sophie.
  • Ein Interview mit Sinplus auf Italienisch.
    Non possiamo piu. Scusi (ja, wir wissen, dass das eventuell nicht ganz korrekt ist. Wir sprechen eigentlich kein italienisch, hihi).
  • Im Backstage als Artist durchgehen. ✓
    Zumindest, wenn es zählt, dass wir beim Eingang zur Artist Area auf Englisch angesprochen wurden.
  • Brad Wilk von Prophets of Rage eine Tasche für seine Freundin Juliette Lewis mitgeben. Die hat uns nämlich mal gesagt, dass sie es saucool findet, wenn Frauen über Musik schreiben. ✓
    Weil wir Wilk – zumindest nicht den Richtigen – hinter der Bühne nicht getroffen  haben, schrieben wir die Rockette-Tasche ordnungsgemäss mit „Juliette Lewis“ an, um sie auf die Bühne zu schmeissen. Da diese aber zu weit weg war, übergaben wir das Geschenk unserem Maskenmann des Vertrauens.

 

  • Mit Stefan Buck von „Hecht“ einen Surf-Take-off machen und bestenfalls filmen – obwohl wir keinen Interviewtermin mehr bekommen haben. ✓
    Beziehungsweise nein, es kam anders: Stefan hat den Move von sich aus gemacht, nachdem wir ihn backstage mutterseelenallein auf einem Bänkli gefunden haben. Wir hätten dort eh keinen Platz gehabt.

  • Die Maske von Cro anziehen. ✓
    Bierideen, Bilder, Videos und Text:  Redaktion

 

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