Oh no! No Palé-oh

Kennt ihr das Buch „Der Weg war umsonst“? Unsere Gastautorin Aline kennt es.

 

Seit zehn Jahren versuche ich, Shaka Ponk auf der Bühne zu sehen. Hat nie geklappt. In die Deutschschweiz kommen die ja so gut wie nie. Aber dann: Tattaaaa! Am Paléo Festival in Nyon waren sie als Headliner vom Festival-Samstag angekündigt. Hühopp, Tickets gekauft, mich gefreut und gedacht: Da mach ich dann wohl eine Review. Ich war am Vortag in Nidwalden, also fuhren wir nicht nur 1:30 Stunden von Bern nach Nyon, sondern ganze drei Stunden bis zum Paléo. Würde ich wohl nicht machen, wenn da nicht Shaka Ponk spielen würden.

Auf dem Weg nach Nyon, etwa dreissig Autominuten entfernt, kam die Pushmeldung der Paléo-App: Shaka Ponk annulé! Die Stimme der Frontsängerin Sam sei im Arsch, darum kein Konzert. Scheibenkleister. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.

Als Ersatz von Shaka Ponk spielte Stephan Eicher, der bereits um 18:45 Uhr Auftritt hatte, in Begleitung des Traktorkestars. Er durfte an dem Tag also unvorhergesehen zweimal auf der Hauptbühne spielen. Nach dem sehr easy Einlass schauten wir uns mal das Gelände an, asse

n was und fuhren nach etwa zwei Stunden Aufenthalt wieder nach Bern. Denn Stephan Eicher muss ich echt nicht zweimal sehen.

Das frühe Nach-Hause-Fahren hatte doch was Gutes: Wir sind dem heftigen
Gewitter entkommen, das mit Blick zum Himmel so schien, als ob der Mind Flayer aus Stranger Things plötzlich im Schwarz auftauchen würde.

Adieu Paléo, Adieu Shaka Ponk, mon coeur est brisé.

 

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GUESTLIST: Aline Hug, Nidwaldnerin in Bern, geht stets all in – das passt zum Namen wie ein Stempel auf die Stirn. Die Helden: Lemmy Kilmister, Jimi Hendrix, Jim Morrison. Mag: Konzerte, CDs, unangebrachten Humor, viel Metal. Und viel Nicht-Metal. Und so.

(Bilder: Aline Handyfotos)

 

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