Pain in the ass @Gurtenfestival

Es geht ja dann immer alles schnell. Also, das mit dem Abend, mein ich. Schnell vorbei. Im Falle des Gurtenmittwochs war das okay.

Verliebtes Team Rockette.

Nur einer hat uns so richtig mitgenommen: Andy Fletcher! Oder so was wie Andy Fletcher. In den 80ern.

Unsere Praktikantin Mel B. war auch angetan. Ja, Team Rockette hat sich verliebt und musste das feiern.

Was darauf folgte, ist aus diversen Gründen nicht mehr der Rede wert. Macklemore: okay. Respektive geht einem dieses pathetische Gedönse dann ja auch irgendwann auf die Nerven. Royal Blood: Okay. Laut. Aus Versehen hatten wir dann noch ein Rencontre mit Dabu Fantastic (sie kasperleten auf der Bühne neben dem VIP-Garten rum, in den wir uns flüchten mussten, weil: Jetzt hat es also schon am ersten Tag auf dem Gurten zu viele Leute). Item.

Bei House of Pain haben wir fast geweint. Also ich ja ganz. Soll Everlast ein St.Pauli-Shirt tragen, ist mir ja egal. Soll er besoffen auf der Bühne stehen, ist mir ja egal. Soll der Sound schlecht abgemischt sein, ist mir nicht egal, aber ich könnte ja nach vorne gehen. Was überhaupt nicht egal ist: Der Auftritt war ein uninspiriertes Kasperlitheater, bei dem sich Old-School-Hiphopper selbst parodierten. Aber nicht mal das gut. Ich hab dann noch einmal ein Tränli verdrückt, und zwar vor Erleichterung, als die ganze Misere ein Ende fand.

Nie, nie, nie hätt ich gedacht, dass ich das mal sage, aber House of Pain war so was von einem pain in the ass.

P.S. Ich liebe dich noch immer. Das eben schon.

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