Der grosse Prince

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So viel wurde geschrieben zum Tod von Prince. Da brauchts von uns nicht auch noch einen Abgesang. Dafür haben wir ganz viel gelesen. Hier ein paar gute Artikel, falls ihr noch etwas nachlesen mögt über den Mann, dem die Welt zu verdanken hat, dass es «Parental Advisory»-Sticker gibt (und ja, vieles anderes, Wichtigeres). Gute Beiträge zum Tod eines der Grossen:

  • „Prince war eine postmoderne Konfettikanone, er konnte alles. Falsett. Spagat. Jams. World Music. Gniedeln. Knistern. Rap. „Horns!“ Beten! Und ficken! Rhythmusmaschinen so programmieren, dass sie einfach geiler klangen als die der anderen. Ein explizites Funkalbum aufnehmen und kurz vor Auslieferung einkassieren – weil zu explizit. Mit „Sign O‘ The Times“ sogar politisch sein. Und trotzdem bei „USA For Africa“ nicht mitmachen. Verwirren, wunderbarerweise uns immer wieder verwirren. Und nebenbei noch Hits für Sheila E., The Bangles, Sinead O’Connor schreiben. Man kommt sogar beim Aufschreiben ins Schwitzen.“ – Schöner Artikel im „Musikexpress“.
  • SRF3 widmete die Sendung „Black Music Special“ Prince. Hier zum Nachhören.
  • „Aber es war ja auch egal, ob er nun ein schwarzer Rockmusiker oder ein weisser Funkmusiker war, ob die Obszönitäten schwul gemeint waren oder nicht. Man hatte so etwas auf jeden Fall noch nie gehört und so einen noch nie gesehen“: Die „Süddeutsche Zeitung“ erzählt die ganze Geschichte.
  • Für „Spex“ hat Peaches bereits 2008 über Prince geschrieben. Und weist darauf hin, dass Prince lange vor der heutigen Transgenderdebatte mit seinem Geschlecht spielte (hihi. Sorry.)
  • Der „New Yorker“ widmet ihm ein – lila – Cover.
  • Erinnerungen an Schweizer Konzerte von Jean-Martin Büttner im „Tages-Anzeiger“.
  • 1993 produzierten Prince und Kate Bush zusammen einen Song. „It isn’t just the sound of two great minds meeting; it’s the sound of two geniuses staring at each other, from opposite ends of the universe“ – Diese wenig bekannte Anekdote gibts bei „Vice“.
  • Ein – selbst betitelter – „Erlebnisaufsatz: Mein Nachmittag mit Prince“ stand 2010 im „Rolling Stone“. Wie ein Aufsatz ists auch geschrieben (viele Wortspiele mit lila, eine Alliteration im Titel und schön eins nach dem anderen). Aber immerhin: Der Schreiber war im Paisley Park und hat den interviewscheuen „Michael Jackson für Coole“ persönlich getroffen.
  • „Pitchfork“ hat die Reaktionen ganz vieler Musikerinnen und Musiker gesammelt.
  • Und der „Blick“ hatte Chris von Rohr.

Weiteres Lesenswertes entdeckt? Schickt uns eure Entdeckungen (via Kommentar). Mesi.

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(Foto: Flickr)

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