Salut, Patrick Jonsson

Wies aussieht haben sies in Luzern mit dem Franz. Nach Hej Francis haben wir nun auch Patrick Jonsson kennengelernt. Aaaaah, ouiiii, enchantéeee…

Hattet ihr auch mal eine frankophone Phase? In der ihr Hunderte Gauloises geraucht habt, mal mit, mal ohne Filter, in der ihr brutal auf schwarzweiss-Fotografie und Serge Gainsbourg (oder Jane Birkin) standet und alle mit einem nervigen „Salut!“ begrüsst habt (oder dann aber bedeutungsschwanger vor euch hingestarrt habt, einach, weil ihr euch im Kino zu viele französische Studiofilme reingezogen habt)?

„Mais l’amour“ ist Song gewordene frankophone Phase.

Furchtbar melancholisch, im Ansatz schon ein bisschen französisch, aber halt nicht ganz.

Ich mag ihn trotzdem sehr. Also den Song, den Patrick Jonsson kenne ich nicht. Er ist Luzerner und hat mal in Norwegen gelebt, und deshalb gibt es gar Lieder auf dem neuen Album, die er in Norwegisch singt (zum Beispiel „Sommer Kommer Snart“, bei dem ich immer verstehe: „Bärengraben unter dem Märit“, meine Fresse, ich muss ganz dringendst aus dieser Stadt herauskommen). Dieses französische Chanson also erinnert entfernt an Leonard Cohen (der französisch singt), und das lullt mich halt auch ein wenig ein.

Der Rest von „Rosy Rosy Please“ ist toll. Wenn man gerade on the road ist.

PATRICK JONSSON: „ROSY ROSY PLEASE“, out

KONZERTE: 04.02., Teatro di Banco, Banco; 08.02. Aussenstelle Schweiz, Chur;
weitere Daten: www.patrickjonsson.net

(Pressebild)

 

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