Schwedische Todespille zum Auftakt der Clubsaison

Wir sahen uns mehr als einmal mit dem Vorwurf konfrontiert, harte Gitarrenmusik käme bei uns zu kurz. Können wir dem mit der Erwähnung der multinationalen Band Swedish Death Candy nun endlich mal ein Ende setzen? 

Wir schreiben nämlich garantiert öfter über beinharten Rock, als man ihn an den Sommerfestivals zu sehen bekam. Aber jetzt fängt ja glücklicherweise die Clubsaison an (wir beten zu allen Gitarrengöttern dieser Welt, dass es nicht die letzte sein wird) und die Töne werden wieder rauher. Zwei Lokale, das Rössli Bern und das Sommercasino Basel, stecken die Messlatte mit Swedish Death Candy schon mal relativ hoch.

Die Mitglieder der in London stationierten Band lernten sich an der Uni kennen. Louis Perry, Frontmann und Engländer, und der südkoreanische Bassist Jiwoon Whang begegneten sich in irgendwelchen Hardcore-Punk-Bands, Perry und Gitarrist Francesco Codardo haben es wohl einer höheren Macht zu verdanken, dass sie beide als toter Elvis an derselben Halloweenparty auftauchten und so in Kontakt kamen. Schlagzeuger Marco Ninni, wie Codardo aus Italien, stiess sonstwie dazu.

Ziel von Swedish Death Candy war es schon immer, möglichst dick aufzutragen. Entsprechend intensiv, vielschichtig, kräftig und melodiös kommt ihr Stonerrock daher. Und ziemlich psychedelisch. Die Band pendelt ständig irgendwo zwischen Queens of the Stone Age und King Gizzard & The Lizard Wizard, was ihren Sound zu einem Melange aus Steinschlag und Patchouli-Wolke macht. Beides die Härte, um das noch mal deutlich zu machen.

Album: „Swedish Death Candy“, out 2017 (Hassle Records)

Live: 13.09. Rössli Bar, Bern; 14.09. Sommercasino, Basel.

*** Für das Konzert in Basel gibt hier 2×2 Tickets zu gewinnen. ***

(Bild: Facebook)

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