Slädus Riffritt

Slatko Slädu Perica
Selten so viel gelernt wie von Slädu. Der Gitarrist, Songschreiber und Organisator der Night of the Guitars hat uns eine Liste mit den geilsten Gitarrensongs aller Zeiten zusammengestellt. Und wäre das nicht lieb genug, verschenkt er auch noch Tickets.
  • Queen – „Bohemian Rhapsody„: Der wichtigste Song im Bereich „länger als ihn das Radio erlaubt“ wurde ein Hit, obwohl ihn die Plattenfirma gar nicht releasen wollte. Für Progrockmusiker ist dieser Song ein Vorbild schlechthin.
  • Van Halen – „Ain’t Talkin‘ Bout Love„: Der wichtigste Gitarrist des 20. Jahrhunderts – neben Jimi Hendrix- ist Eddie Van Halen. Das Riff aus diesem Song wurde in den 90ern sogar von DJs gesampelt – ein revolutionärer Sound der 80er.
  • White Stripes – „Seven Nation Army„: Das wichtigste Riff der 2000er-Jahre wurde an europäischen Sportveranstaltungen (Fussball) zum Dauerbrenner.
  • Nirvana – „Smells Like Teen Spirit„: Dieser Song veränderte die ganze Rockkultur ab 1992. Glamrock war auf einmal out, Grunge und alte Pullover in. Plötzlich konnte man auch als Underdog Karriere machen, Hauptsache man war authentisch. Der Song hat eine unglaubliche Power.
  • Eagles – „Hotel California„: Kein Guitarriff-Song, aber eines der wichtigsten Gitarrensolos aus den 70ern. Dieser durch zwei, drei Gitarren gespielte Part ist wie ein Song in einem Song. Eine eigene Kreation in einem Welthit. Das Solo zeigt, wie man früher den instrumentalen Teil in einem Song abfeierte – heute undenkbar.

  • Metallica – „For Whom the Bell Tolls„: Die wohl härteste Band mit dem kommerziellsten Aspekt. Eine Band, die es trotz Härte und Message es in die Charts schaffte. Bei Metallica gibt es zahllose Songs mit Riffs, das ist einer davon.
  • AC/DC – „Highway to Hell„: Dieser Song ist der Inbegriff eines Riff-Hits. Man könnte allerdings ebensogut „Hells Bells“ oder „Back in Black“ nennen. AC/DC ist die pure Riff-Band, einfach unverkennbar. Und das noch heute.
  • Rolling Stones – „Jumpin‘ Jack Flash„: Neben „Satisfaction“ ist das ein toller und genialer Riff-Song. Er groovt und bounct extrem, dieser aus dem Jahr 1969 stammende Track.
  • The Kinks – „You really got me„: Ein ganz früher Inbegriff des Riffs aus dem Jahre 1964. Die Kinks lieferten den absoluten Riff-Song also vor AC/DC und den Stones mit „Satisfaction“, vor all den grossen Rock- und Metalbands.
  • Michael Jackson – „Beat it“: Schwarze Musik und Gitarrenriffs kennt man ja eigentlich nur von Jimi Hendrix aus den 60ern oder hier von Michael Jackson. Der 1981er-Hit ist ein Weltsong mit einem mega Riff und dem Jahrhundertsolo schlechthin. Das Solo ist übrigens von keinem Geringeren als Eddie van Halen.

  • JJ Cale – „Cocaine„: Ein cooler Track mit einem Riff, das in jede Heimstube gehört. Ein Muss in der ersten Gitarrenstunde, neben „Smoke On The Water“ von Deep Purple.
  • Chuck Berry – „Johnny B. Goode„: Last  but not least, der Erfinder des Gitarrenrocks und des Blues Riffs. Das Vorbild für alle, die oben  beschrieben worden sind, alle haben sich nach diesem Herrn orientiert. Hail Rock’n’Roll, Hail Chuck Berry. „Johnny B. Goode“ gehört zu der Auswahl repräsentativer Musikstücke auf dem Datenträger „Voyager Golden Record„, der den Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2 beigelegt wurde, um eine mögliche ausserirdische Spezies beim Auffinden der Sonden über die Existenz der Menschheit zu informieren.

 

*** Wir verlosen 2×2 Tickets für die NIGHT OF THE GUITARS am 14.09., die grossartig zu werden verspricht. Wer leer ausgeht, hat die Chance auf 5×1 Trosteinstritte ans Yeahman Guitar Fest vom 16.09. ***

(Bilder: Facebook)
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