So was wie Surfsounds in der Samsung Hall: Wir verlosen Tickets für Ben Howard

Ben Howard ist gar nicht so langweilig, wie es den Anschein macht.

Erster Gedanke: Ach, schon wieder so ein Jack Johnson, Lagerfeuer, surfen, Sommer und so. Und das ist ja grad doch ein bisschen vorbei, alles. Und langweilig, was natürlich – wie immer – total Geschmackssache ist. Zweiter Gedanke: Vielleicht ist dieser beruhigende, warme Sound gar nicht so schlecht, jetzt, wo einem die Bise Fratzen ins Gesicht malt, und der erste Schnee versucht, sich auf Wiesen festzuklammern, um dann einfach nur lächerlich flaumig und irgendwie deprimierend auszusehen.

Ben Howard kommt aus Devon, England, nicht aus Kalifornien, wie man annehmen könnte, und weiss also, was es heisst, wenn der Nieselregen einem die letzten Nerven raubt, weil man zu wenig geschlafen hat, und sowieso alles blöd ist. Zwar ist auch er Surfer (sein erstes Album hiess „These Waters“) und das Klischee vom Gitarre spielenden Sunnyboy ist nicht ganz und gar unstimmig. Doch seine Musik geht tiefer als manch sandiges Geklimper, und seine Lyrics tanzen auf den Wellen, und das ist schön.

Today I will stare at the sea
Till my eyes have had enough

Unser Ratschlag der Woche jedenfalls ist: Ehe die Bise einem die Ohren abbeisst, gebe man sich doch besser ein wenig Ben Howard hin und träume von der Liebe. Auch live: Nächsten Montag spielt er in Zürich. Selbstverständlich verlosen wir 2×2 Tickets, hier.

BEN HOWARD,  26.11., Samsung Hall, Zürich, 20 Uhr.

(Bild zvg)

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