Sommerliste: My Own Summer

 

Die Listensache ist ja ganz nett, nur sollte man diese irgendwie begrenzen. Für mich jedesmal ein Ding der Unmöglichkeit. Sieben Songs sollten meinen own Sommer ausmachen, so habe ich es mir selbst auferlegt, jetzt sind es zehn. Ah, das Lied muss rauf, und mir kommt noch jenes in den Sinn, wo, verdammt, ist eigentlich die CD von?  Und weil der Hausherr und Mister DJ sich geduldig durch den Findungsprozess gehört und schlussament die gesamte Liste auf den Kopf gestellt hat (weil: „Es braucht einen Spannungsbogen!“), gibt es noch den Marcelino Bonustrack. Selbstlos wie ich bin. 10+1=11. Ach. Egal.

(Einfach oben Youtube anklicken, ist ’ne Playlist. Best viewed am PC.)

1 – Queens of the Stone Age, My God is the Sun (2013)
Bei den Desert Rockern Queens of the Stone Age ist ja immer ein bisschen Sommer. Und ich liebe ein bisschen alles an QOTSA. Das Artwork zum letzten Album „…Like Clockwork“ besonders. (Bild aus Video „I Appear Missing„)

3 – Deftones, My own Summer (1997)
Auch das ist Sommer. Halt Deftones-Style. Chino Moreno soll sich in Seattle in seinem Hotelzimmer verschanzt und die Fenster mit Aluminiumfolie verklebt haben, um der Hitze zu entkommen. Stand so irgendwo.

10 – Sublime, Doin’ Time (1996)
Loose Cover einer Arie zur Oper „Porgy and Bess“ (1935). Besser bekannt als „Summertime“, unter anderem von Billie Holiday, Ella Fitzgerald, Sam Cooke, Annie Lennox, Smashing Pumpkins, The Marcels, The Dies und The Das.

 

5 -TV on the Radio, Staring at the Sun (2004)
TOTR habe ich dank „Sounds!“ entdeckt. (Damals. Als der Sender noch DRS3 hiess und wenigstens ab und zu vernünftige Musik über den Äther geschossen wurde.) Das Lied soll von S**, Fi**** und Orga**** handeln. Auf Drogen, wahrscheinlich.

4 – Rammstein, Sonne (2001)
Rammstein werde ich wohl nie begreifen. Und immer im Sommer kommen diese archaischen Metal-Rocker in die Schweiz. Einmal habe ich sie live gesehen. Bin immer noch verstört.

2 – Young Gods, Kissing the sun (1995)
Fribourger mit Weltruhm. Eine der wenigen Schweizer Bands, auf die wir auch im Ausland richtig, richtig stolz sein können.

9 – Thin Lizzy, Dancing in the Moonlight (1977)
Und hier, endlich, auf Marcels Wunsch. „Kaum ein anderer Song bringt die Leichtigkeit eines späten Sommerabends so rüber wie ,Dancing in the Moonlight‘ von Phil Lynott und seiner Band. Da es im Moment zum guten Ton gehört, als Rockband mindestens einen Thin Lizzy Song zu covern, MUSS der auf die Liste.“ 

8 – Van Morrison, Moondance (1970)
Same, same, but different. Auch ich bin mondsüchtig. So stell ich mir den perfekten, verkitschten Sommerabend vor. Ein bisschen Vollmond, eine Prise Romantik und LED-Solarlämpli von Ikea.

7 – Terry Jacks, Seasons in the Sun (1974)
Ein ewiger Begleiter, ein schönes, melancholisches Liedli. Und eins, bei dem wirklich alle mitsingen. (Die Frisur! Ein Helm!)

6 – Gipsy Kings, Hotel California (1990)
Kult. Doppelt und dreifach kult. Im Original von den Eagles schon ein Klassiker, ist die Gipsy Kings-Version so richtig Sommer. Und der Soundtrack zu „The Big Lebowski“ ist sowieso einer meiner Liebsten. Und natürlich: kult.

11 – Pearl Jam, Let me Sleep (2011)
Ende Juni 2014, Trieste, brütende Hitze. Und Eddie Vedder singt: „Oh, please let me sleep, it’s Christmas time “. Voll Ernst, imfall. Seither warte ich nur drauf, dass „Last Christmas“ auch im Juli mal auf Platz eins der Hitparade steht. Warum auch nicht?

(Bilder: Boneface/Privat)

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