Swiss Music Awards 2018: ✓

Für den Fall, dass wir am Freitagabend während den Swiss Music Awards einschlafen sollten, haben wir unseren Bericht schon vorgeschrieben. Ist ja eh schon alles klar.

Zürich, 9. Februar 2018

Die Swiss Music Awards werden immer wichtiger. Deshalb haben wir uns dieses Jahr entschieden, keine dummen Sprüche mehr zu reissen, sondern endlich mal persönlich vorbeizugehen. Uns ein Bild zu machen von diesem glamourösen Event im Zürcher Hallenstadion.

Der Bieler Rapper Nemo hat absolut überraschend alle vier Betonklötze gewonnen, für die er nominiert war. Best Male Solo Act, Best Breaking Act, Best Live Act und Best Hit („Du“).

Nemo ist geplättet. Er hat sogar den Schweizer Superrekordstar Gölä ausgestochen.

Lo & Leduc können mit der Niederlage in der Kategorie Best Hit leben. Das Berner Duo hat dafür den Preis als Best Group gewonnen. Und überhaupt, das Schöne an den SMA ist ja, dass man, sobald man mal einen Fuss in der Tür hat, auf Lebzeiten jährlich nominiert wird.

Lo & Leduc sind die Nachfolger von Schluneggers Heimweh, die 2017 logischerweise zur Best Group des Landes gewählt wurden.

Züri West, die alten Rock’n’Roller, haben zwar nicht, wie erhofft, einen Pflasterstein für das Beste Groupie entgegennehmen dürfen. Dafür haben sie die Bühne gestürmt und gespielt, was das Zeug hielt, bis sie von Sicherheitsleuten abgeführt werden mussten.

Züri West – eine Band wird immer krasser.

Frauen hatte es an der diesjährigen Musikpreisverleihung – ausser unter den Fans – keine. Die haben, wie man im Vorfeld lesen konnte, ein Problem mit dem Anlass. Oder so.

(Bilder: Rockette)

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