TRANSHELVETICA: Die wahre Chica Torpedo

Als uns Schmidi Schmidhauser sagte, er sei kein Mexiko-Kenner, schwand unsere Hoffnung, jemals eine Schweizer Band mit nennenswerter Verbindung zu diesem Land zu finden. Doch dann erzählte der Frontmann von Chica Torpedo folgende Geschichte. Hier unser Gasttext für „Transhelvetica“, er steht so auch in der neuen Ausgabe „Mexico“, von der wir zwei Exemplare verlosen.

Im Emmental, da sitzt der Frontmann jener Schweizer Band mit dem wohl speziellsten Bezug zu Mexiko: Chica Torpedo. Und zwar sei er nicht etwa ein angefressener TexMex-Fan, sagt Sänger Schmidi Schmidhauser. Doch: Ihr zweites Album „dr Summer wär so schön“, das im Jahr 2007 erschien, hat die Berner Mundart-Latin-Pop-Formation einer Mexikanerin gewidmet – „der ‚Chica Torpedo’ Ines Ramírez Perez“.

Ines Ramírez Perez hat sich am 5. März 2000 im mexikanischen Rio Telea mutterseelenalleine in ihrer Hütte mit einem Küchenmesser den Bauch aufgeschnitten und so ihr Kind zur Welt gebracht. „Beide haben überlebt“, so Schmidhauser. Die Geschichte habe die Band so berührt, dass sie der Frau auch einen Brief schrieben und die CD schickten. Eine Antwort erhielten sie nie – „das haben wir auch nicht erwartet“.

 

 

Wir verlosen 2 „MEXICO“-Ausgaben von Transhelvetica. Hier einschreiben.

Ausserdem ist das Magazin an allen guten Kiosks erhältlich. 

Chica Torpedo sind derzeit mit ihrem neuen Album „Corazón total“ unterwegs. Hier machen sie Halt.

 

(Bilder: Transhelvetica/Facebook)

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