„Der Ort ist doch scheissegal“ @Gurtenfestival

Stress, Evelinn Trouble und Gabriel Spahni. Die drei Schweizer Musiker haben ihre Kräfte vereint und treten nun unter dem Namen Trust gemeinsam auf. So auch gestern Abend auf der Waldbühne. Die Supergroup ist noch taufrisch, das Konzert am Gurtenfestival ist nach St. Gallen erst ihr Zweites überhaupt. Wir haben die bunte Truppe vorher auf einen kurzen Schwatz getroffen.

Alle drei sind erfahrene Musiker. Nervös sind sie aber trotzdem. „Ich hoffe, ich bleibe mein ganzes Leben lang nervös“, sagt Stress. Wenn er einfach auf die Bühne ginge und es ihm scheissegal wäre, dann könnte er auch nicht gleich abliefern, so der Romand weiter. Auch Gabriel Spahni pflichtet ihm bei: „Man ist immer nervös. Nach all den Proben hofft man eben, dass alles so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat.“ Und hat es das dann auch beim ersten Aufritt? „Es war geil“, meint Gabriel. Perfektionist Stress sieht hie und da natürlich noch Verbesserungspotenzial.

Sowohl Gabriel mit Pegasus, als auch Stress durften auf dem Gurten schon die Hauptbühne rocken. Mit Trust fangen sie nun erneut klein an, auf der Waldbühne. Die Freude wird durch den kleineren Rahmen aber nicht geschmälert: „Der Ort ist doch scheissegal“, haut Stress raus. „Wir haben das Glück in unserem Leben das machen zu können, was wir wollen. Da ist es mir egal, wo ich spiele.“ Punkt. Schön hat er das gesagt – und das sagen wir jetzt nicht nur wegen seinem charmanten Akzent.

Die Frage zum Bandnamen darf natürlich auch nicht fehlen. „In Trust steckt von jedem von uns etwas“, erklärt Stress. Evelinn Trouble Pegasus, Stress, ah voilà, stimmt ja. Doch nicht nur Buchstaben, sondern auch verschiedenste Musikstile prallen in Trust aufeinander. Hip-Hop, Pop und Indie-Klänge, schliesslich haben alle drei ihren eigenen Stil und den bringen sie mit ein. Auch bei der Bühnenshow, dürfte der Mix interessant sein. Die Rolle des Tänzers in der Band, sieht einer ganz klar bei sich. Natürlich Stress. Sein Signature Dance Move ist übrigens ganz simpel: „I kick in the ass“. Na dann.

(Bild: Rockette)

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