What do you Fink?

Seit Oktober 2017 ist da diese latente Sorge, Fink zufällig auf der Strasse zu begegnen. Ich habe das Interview, das ich damals mit ihm geführt habe, noch nicht einmal transkribiert. Aber nun hat er schon wieder ein neues Album veröffentlicht und nächste Woche spielt er in Zürich – ich hör da jetzt mal rein.

Ah, wir haben erst einmal über Berlin geredet. Sehr, sehr lange. Fink lebte damals dort, ich nehme an, immer noch. Denn er liebt die Stadt. Wegen der Mode, der Kreativität, der „healthy gay scene“, und weil er sich da (im Gegensatz zu England, wo er herkommt) eine schöne Wohnung und ein Studio leisten könne.

Schwer zu leugnen: Auch das Foto ist von 2017.

Dann erzählte ich ihm von meiner Interview-Krise. Dass mir nie gute Fragen in den Sinn kämen, ausser „What do you fink about this and that“? Das fand Fink „lame“ – ich war offenbar nicht die erste, die dieses Witzli brachte. Aber er lachte trotzdem, denn Fink ist extrem nett. Und er stellte viele Rückfragen. Welches Buch ich zuletzt zweimal gelesen habe, ob ich eine Feministin sei, was ich denn so für Musik höre … Und immer, wenn mir ein Musiker damit kommt, sag ich: The Wreckery, eine australische Punk-Blues-Band aus den 80ern. Frontmann war Hugo Race, der davor mit Nick Cave die Bad Seeds gegründet hatte und heute ein, man kann sagen, Freund von Rockette und Bookette ist. Fink hat sich den Tipp im Handy notiert.

Das war kein Interview, das war ein richtig geiles Gespräch von fast eineinhalb Stunden. Also eigentlich hören sich die Aufnahmen an wie ein Podcast. Aber eben, es ist von 2017. Und ihr wollt ja sicher wissen, wie Fink heute so ist. Findet es heraus, nächsten Mittwoch im Kaufleuten Zürich (Support: Sophie Hunger). Wir verlosen hier 1×2 Tickets!

Und hier noch ein Song von seinem neuen Album „Bloom Innocent“:

FINK: „Bloom Innocent“, out (R’COUP’D)

(Bild: Rockette)

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