Ciao, Makariri!

InvernoWinterHiverInvierno … so schön du in den Sprachen der Welt klingen magst (Makariri in Maori, Sima in Bulgarisch, so lieblich und fein wie jemand, der den ganzen Tag nur streichelt und nette Sachen sagt), ich mag dich nicht mehr hören. CiaoGoodbyeAdieuAdios! Für dich ist Zeit zu schweigen, mit der Schneeschmelze kommt ein neuer Rhythmus, der treibt nun wieder nach vorne, nach draussen, wird schneller, klingt heller, nach Dur statt Moll. Jetzt kommt die Zeit der Sneakers und Sonnenbrillen und Spargeln, das Vlies verschwindet von den Blumentöpfen, die Jacken aus dem Schrank, der Tee auch, es gibt jetzt wieder mehr Licht und Bier, das Velo und die Fenster müssen geputzt werden, die Vögel pfeifen draussen und drinnen poppt mein Kater irgendwelche Kissen, weil seine Hormone mit ihm Dinge tun.

It’s springtime and I’m:

FEELIN’ LOVELY !!!

Die jungen Psychedelicpoper und Spacerocker Devoté Hynes und Connan Mockasin haben schon vor Monaten ihre Talente vereint, um in einem Guss den genau passenden Soundtrack zur schönsten Jahreszeit zu schaffen. “Feelin’ Lovely” ist eine von drei Kompositionen auf ihrer gemeinsamen EP “Myths 001”. Das Gemurmel ist schwer zu entziffern und die Lyrics im Netz schwer zu finden, aber Hauptsache, der Klang ist stimmig.

Und no öppis: Wer Spotify hat, kennt ja das Fenster “Genres und Stimmungen”. Liebe Spotify-Menschen, ihr scheint im Schneesturm steckengeblieben zu sein. Diese Mood-Ordner ziehen noch immer mit Titeln wie “winter acoustics”,  “life sucks” oder “forever alone” in die düsteren Tiefen der Melancholie. Um da wieder aufzutauchen und etwas frische Frühlingsluft zu schnappen, helfen vielleicht Compilations wie “blossom fever”, “like new born” oder, sag ich ja, “feelin’ lovely”.

(Bild: privat)

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