CLIP UND KLAR: Das Video der (Geister)stunde

Noch bevor alle rumgeghostet haben und nicht aufgetreten sind, haben Huck Finn das Video des Winters gedreht. Vielleicht auch des Frühlings, OMG!

Lange haben wir es herausgezögert, aber jetzt können wir nicht mehr (vielleicht haben wir auch einfach nur die Kontrolle verloren, worüber auch immer): Huck Finn, die Luzerner Band mit den grossen Melodien, einem Überhit (den auch wir heiss lieben), und zum Teil es bizli hipsterigen Clips, diese cleveren Kerlchen, haben im Oktober gehellsehert, wie unser Winter ausschauen wird. Und nun also auch der Frühling.

So rein visuell natürlich. In Innenräumen.

“Lose Control” kam im Herbst heraus, und nein, wir haben nie auf die Lyrics geachtet. Sondern machten uns Gedanken über das Treiben im Video. Ui, dachten wir damals, da wischt jemand ein leeres Lokal. War da vorher Party? Vielleicht. Kamen da Leute zusammen und haben ein Bier getrunken? Eher ja. Wie lange bleiben die Stühle auf den Tischen? Nicht lang, hoffentlich. Höchstens bis Weihnachten. Rockette Melinda schrieb (damals noch auf FB) in unserer Rubrik Videovendredi etwas darüber, dass der Clip gut zur aktuellen Situation passe. Die aktuelle Situation war im Oktober.

Und jetzt ist diese Fuckpandemie immer noch da, und seit heute ist Frühling, die Beizen öffnen nicht, und die Stühle aus “Lose Control” stehen immer noch auf den Tischen! Versteht uns nicht falsch, wir wollen auch, dass der Scheiss dann mal vorüber ist, und verzichten deshalb gern noch eine Weile auf Barbesuche.

Während unsere Bewunderung wächst für diese Band, die es im Spätsommer geschafft hat, eine Zusammenfassung für den Winter 2020/2021 zu drehen. Die dann erst noch gut ist. Muss man ja auch erstmal machen, gell.

Es isch, wies isch. “Lose Control” hilft uns, durchzuhalten (hörst du selber: Schon nach wenigen Takten bist du gechiiiiiiiiiillt). Und vielleicht spielt dann der nächste Clip ja auf einer Sonnenterrasse mit elend viel Sonne, paar Badehosen und Drinklis.

Bild: Screenshot “Lose Control”, written by Huck Finn, additional writing by Tom Oehler and Samuele Zanella

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