Fuck you, Corona XIII

Fuck you Corona. Das schreiben wir hier. Es ist ordinär. Es tut gut. Gut tun auch Bücher. Zum Beispiel die Biografie von Elton John (Bestellen könnt ihr sie bei Bookette – zwei deutsche Lagerexemplare gibt es aktuell zum Schnäppchenpreis von je 20 Stutz!). Ich bin noch nicht so weit mit der Lektüre. Wenn mich im normalen Leben die Leute im Zug vom Lesen abhalten, sind es jetzt die Leute in den Livestreams.

Trotzdem habe ich schon verstanden, dass ein Fuck You auch in Elton Johns Leben von Bedeutung war. Er liebte Rock’n’Roll. Er sammelte jede Platte und trug die Brille, die er nur in der Schule aufsetzen sollte immer, nur um auszusehen wie Buddy Holly. (Dadurch schadete er seiner Sehkraft erheblich und musste danach immer ein Nasävelo tragen, wie wir sagen würden.)

Und Elton John, damals noch Reg Dwight, spielte Klavier. Was er einmal gehört hatte, konnte er spielen. Sein Vater war überzeugt, dass der Rock’n’Roll Regs Charakter verderben würde oder schon hatte. Er war ausser sich vor Wut, als sein Sohn die Schule früh verliess, um Musik zu machen. Und Reg dachte: Fuck you, dir werd’ ichs zeigen. Und er zeigte es ihm.

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