Hallo, Pedro Rodrigues

Für alle, die gerade nicht wissen, wohin sie den Namen Pedro Rodrigues tun sollen: Das ist der Frontmann der Aargauer Band One Day Remains, der bei der Plattentaufe im Januar seiner Freundin einen Heiratsantrag machte. Erfolgreich übrigens. Es sind also ausschliesslich musikalische Interessen, die uns dazu bewegen, diesen jungen Mann und dessen Band durch das gesamte Jahr 2016 zu begleiten.

Das Debütalbum “Life is Living” ist leider ein paar Wochen zu früh erschienen, sonst hätten wir bei der denkwürdigen Taufe und den ersten wichtigen Schritten in die Öffentlichkeit dabei sein können. Stattdessen steigen wir nun mit einem kurzen Vorstellungs-Interview mit Sänger Pedro ein – zugegeben eine Last-Minute-Aktion in einer ziemlich hektischen Blog-Vorbereitungszeit, deshalb stammen die Fragen nicht aus dem eigenen Kopf sondern aus dem Interview-Ratgeber (blind und mit Bleistift-Antipp-Technik ausgewählt).

Wovon träumen Sie nachts am meisten?
“Grundsätzlich träume ich sehr selten bewusst und falls doch, dann sind es oft Albträume, aus welchen ich jeweils liebend gerne wieder aufwache. Ich gehöre eher zur Sparte ‘Tagträumer’. Ich träume davon, mein Leben lang Musik machen zu dürfen und damit möglichst viele Menschen zu erreichen und ebenfalls von einem kleinen Häuschen, einer glücklichen Familie und ganz vielen Tieren.”

Haben Sie sich schon mal die Zukunft voraussagen lassen?
“Tatsächlich habe ich, als ich zirka zehn Jahre alt war, einer Tele-Wahrsagerin telefoniert und sie gefragt, wann ich meine grosse Liebe finden werde. Sie hat sich dabei um ein paar Jahre verschätzt aber nun bin ich mit der wunderbarsten Frau, die ich kenne, verlobt. Drücken wir es mal positiv aus: Sie hat es vorausgesehen! Sie hätte mir aber auch sagen dürfen, dass ich einen riesigen Rüffel von meinen Eltern erhalten werde für die horrende Telefonrechnung.”

Was ändert sich, wenn Sie sterben?
“Ich bin mir der Vergänglichkeit aller Dinge absolut im Klaren. Ich hoffe aber, dass ich wenn ich dann einmal gehe, viel gute Musik und ein paar Menschen hinterlasse, welche sich bemühen, die Welt zu einem etwas besseren Platz zu machen.”

Welchen Ruf haben Sie?
“Man sagt, ich sei immer gut gelaunt, vergesslich und immer da, wenn man mich braucht. Es gibt aber auch Stimmen die sagen, ich sei zu zielstrebig. Mit meinen Promo-Tätigkeiten für die Band ecke ich schon ab und zu an. Um es mit den Worten von Reto Lazarotto vom renommierten Label Gadget zu sagen: ‘Pedro ist ein pain in the ass’. Jedoch rundete er diese Aussage mit folgendem Zitat ab: ‘…aber genau so muss man sein, wenn man in der Musikbranche etwas erreichen will’.”

Arbeiten Sie auch ehrenamtlich?
“Nicht generell aber ich versuche in der Musikbranche möglichst viele gute Musikprojekte zu unterstützen.”

Drei Gerichte, die Sie kochen können, ohne darüber nachzudenken
“Riz Casimir, Spaghetti alla Pedro (ohne Sauce, dafür mit zirka einer Tonne Gewürze) und Speck-Muffins.”

Bei welchen Produkten achten Sie darauf, wie sie hergestellt wurden und wo sie herkommen?
“Vor allem beim Fleisch achte ich darauf, dass es aus der Schweiz kommt. Bei allem anderen muss ich aber gestehen, dass ich teilweise etwas mehr auf Regionalität achten sollte.”

Wer ist die intelligenteste Person, die sie kennen?
“Ich bin umgeben von vielen intelligenten Menschen. Manche sind im fachlichen stark, andere im emotionalen Bereich. Ich bin extrem froh, solche Menschen zu kennen und zu meinen Freunden zählen zu dürfen. Falls ich irgendwo anstehe, finde ich immer jemanden im engsten Kreis, der zu helfen weiss. Jemanden speziell hervorzuheben, ist aber schlicht nicht möglich. Im Allgemeinen bin ich aber sehr von Stephen Hawkings Ideen angetan.”

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Bild: ODR

 

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