Never.Gonna.Give.You.Up

Erinnert ihr euch an Rickrolling? Nicht? Rick Astley erklärt das Internetphänomen gleich selber, in einem schönen Interview des „Zeit Magazins“. Ja, „Never gonna give you up“ ist unsterblich, wie Rick Astley selber, also jetzt nicht im wörtlichen Sinne. Der Brite gibt gerade allenthalben Interviews, weil morgen sein neues Album erscheint: „50“ (jawoll, er ist schon 50. Das heisst, wir sind alle auch schon, äh, alt. Ich hab jedenfalls noch eine Single herumliegen, und es war nicht meine erste, imfall). Im gleichen Interview erklärt er übrigens auch, warum er bei dem britischen Produzententeam Stock Aitken Waterman nur der tea boy war und dass er seine Knie beim Skifahren ruiniert hat. Klatsch und Tratsch sind super, trotzdem möchten wir noch ein paar Worte über dieses Album, das ganz toll ist, dies nur so nebenbei, verlieren. Hier schon mal ein Lied daraus:

  • Er spielt jedes Instrument selber und schrieb auch jeden Song selbst.
  • Manchmal klingt er ein bisschen wie Herbert Grönemeyer auf englisch! Das ist jetzt nicht ein freudiger, sondern ein überraschter Ausruf. Weil ich ja nicht wusste, dass Herbert Grönemeyer singen kann! Manchmal auch wie Elton John. Hier ohne „!“.
  • Und wie sieht Rick heute aus? So: giphy
  • Ooops. Schlechter Scheeeeerz! So:
  • Ricks grosse Themen heutzutage: Gott/Engel, das Wetter, heut Nacht, und natürlich: „Never gonna give you up“ (Der erste Song, „Keep singing“ ist eine Hommage an die 80er, eine Durchhalteparole, scheint mir). Die Songtitel sonst so:

    Keep Singing, Angels On My Side, Wish Away, This Old House, Pieces, God Says, I Like the Sun, Somebody Loves Me, Let It Rain, Pray With Me, Coming Home Tonight, Let It Be Tonight

  • Bester Song, jetzt mehr wegen dem Titel: „I Like The Sun“. Kurz und bündig. I like.
  • Dicht gefolgt von: „Let It Rain“. Das Lied allerdings ist naja.
  • Das nächste imfall auch: „Pray With Me“. Nicht so der Burner. Der Rest aber schon.
  • „50“ ist ganz und gar uncool und alle Hipster werden einen weiten Bogen darum machen. How very refreshing.
  • Irgendwann ist dann aber auch für uns mal gut, nämlich dann, wenn das Album durch ist: Rick Astley ist ein genialer Musiker. Hat Soul im Blut, Disco auch, und ein Gespür für Melodien, kitschige zwar, aber ehrliche. Never gonna give you up, never.

RICK ASTLEY: „50“, out: 10.06. (BMG Rights Management/Warner Music)

P.S. Zum Schluss noch ein Goodie. Völlig out of season, auch nicht mehr ganz neu, und Kylie taucht auch nicht auf, aber trotzdem ist dieses Video so … wilde!

(Bild: Presse)

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