Sommerliste: Sometimes I feel like I’m fine on my own

Es gab Sommer, die waren Rock’n’Roll und viel Dreck. Sie waren gefüllt mit lauten Konzerten, Donnerschlägen im Alltag und viel Blitzlicht, überall. Es gab andere Sommer, die waren nichtssagend, laue Lüftchen wehten, ich badete an durschnittlichen Stränden und hatte öde Gedanken, und überall traten Patent Ochsner auf. Oder Lo & Leduc. Dieser Sommer ist … gut. Sanft. Auch unaufgeregt. Aber nie langweilig. Angenehm. Vielleicht kommt da noch mehr, vielleicht auch nicht. Es ist schön so, wie es ist.

  • P.L.J. BAND – “Wake Up”: Diesen Clip hat mit der liebe P eines Morgens im Juli geschickt. Dabei weiss er doch gar nicht, dass ich so generell auf Griechen stehe! Anyway. Dieses (uralte) Stück ist ein perfekter Juli-Song, ich weiss nicht warum. Ist aber so.
  • TANITA TIKARAM – “Food On My Table”: Wenn ich jetzt auf blöde Wortspiele stehen würde, dann stünde hier jetzt: Tanita Tikarams neues Album ist a twist in my sobriety. Denn es ist leicht und fröhlich, auch wenn dieser Clip in Schwarzweiss gedreht wurde.

  • DIONNE WARWICK -“Walk on by”: Das läuft mir schon seit Wochen nach. Vielleicht kommt das davon, dass Viv Albertine auch Dionne Warwick hörte (in meinem persönlichen Buch des Sommers: “Clothes Clothes Clothes, Music Music Music, Boys Boys Boys”).

https://www.youtube.com/watch?v=ijhL9Y7skQs

  • ANGEL OLSEN – “Intern”: Angel Olsens Album erscheint erst im September und das ist nur ein Trailer, aber ich bin ganz chribbelig vor Vorfreude!

  • VITA BERGEN – “Bookstore”: Ich denke an einen Hafen, ich denke an ein Schiff, das ausläuft, und ich denke an leisen Regen. So klingt dieser Song für mich. Dabei heisst er “Bookstore” und handelt von ganz anderen Sachen.
  • ELLE KING – “Ex’s & Oh’s”: Liegen da Cervelats auf dem Grill? Egal. Ich bin so fest verliebt in Elle Kings Stimme. Ist mir scheissegal, was sie singt und für wen sie singt. I fucking love her.

  • FAITHLESS – “Crazy English Summer”: Jeden Sommer, ob crazy oder nicht, werde ich süchtig nach diesem Song. “Sometimes I feel like I’m fine on my own.” Ich sauge ihn auf, ich lasse ihn auf mich rieseln, ich knalle mich zu mit ihm, laut, und lasse ihn über den Balkon wehen. Jeden Sommer. Vielleicht für immer.

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