Video Vendredi: Das Raketen-Orakel hat gesprochen

In der Rubrik Video Vendredi präsentieren wir euch jeden Freitag ein neues Video. Den Fokus legen wir dabei aktuell auf Schweizer Bands und Künstler*innen. Heute mit: Einer Spezial-Edition und Vorhersage zu den Nominierten für den “Best Swiss Video Clip”.

Wir haben uns durch die Liste der 17 Nominierten für den diesjährigen m4music Best Swiss Video Clip” geklickt. Und uns alle Clips angeschaut. Okay, nicht alle bis zum Ende, sorry. Denn, Butter bei de Fische, einige sind ganz schön verstörend skurril. Aber wir mögen es ja weird. So glauben wir zum Beispiel, dass “Liebe Leben” von Blind Butcher (Regie: Mike Raths) gute Chancen auf den Jurypreis hat. Der Clip lässt nichts aus und bietet ein visuelles Spektakel im Bünzligarten. Besonders hängegeblieben ist uns dabei der, der auf dem Dach staubsaugt.
Wtf?!
Unser Raketen-Orakle sieht den Clip zum Song “Karambolage” von Panda Lux (Regie: Ennio Ruschetti, Robin Disch) als Favoriten im Rennen um den Publikumspreis. Das Video ist super, weil es so lebensnah ist! Die gezeigten Situationen, in denen etwas grandios daneben geht, kennen wir alle! Allein für ihre Gesichtsausdrücke, wenn der Keks bricht, der Golfball knapp daneben geht oder der Stift abrutscht, hätten die vier Rorschacher schon einen Preis verdient. Am schlimmsten finden wir ja das gezeigte Desaster mit dem Berliner. Horror! Für die kleine Hommage an die Sendung Art Attack (legendäre Bastelsendung, die in den 90ern/2000ern im TV lief), mag ich den Clip noch mehr. Was habe ich diese Show geliebt (aber diesen blöden Bastelkleber gabs einfach nirgends zu kaufen, oder?!!). 

Trotzdem noch kurz erwähnen, möchten wir auch “Une autre Chanson” von My Name Is Fuzzy, (Regie: Bastien Bron). Den Neuenburger (übrigens ehemals Schlagzeuger bei The Rambling Wheels) und seine Schar an Doubles muss man in diesem Clip einfach ins Herz schliessen, geht nicht anders!

Ein sehr beeindruckendes Projekt ist “Sounds of Berlin” von Arthur Henry (Regie: Arthur Henry). Der Westschweizer Musiker verbindet das Beatboxen mit einer Loopstation und reist auf der Suche nach seinen Sounds durch verschiedene Städte. Aus den gesammelten Klängen und Eindrücken, kreiert er dann einzigartige Songs und Videos, wie eben dieses aus Berlin.

Das Voting läuft noch bis zum 7. Februar 2021. Alle Nominierten findet ihr hier.
Jury- und Publikumspreis (mittels Online-Voting) sind jeweils mit 5000 Franken dotiert. Die Gewinner*innen werden dann Mitte Februar bekanntgegeben.

(Hauptbild: Screenshot YouTube aus Video Panda Lux – Karambolage ; GIF: giphy.com)
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