Who let the GIFs ääehh Dogs out? ALESTORM!

Es gibt ein Hunde-Album von Alestorm, imfall.

Aso, es isch ä so: Alestorm veröffentlichten 2017 eine Special Edition von ihrem Album “No Grave But the Sea”. Das ist nicht nur eine Special Edition – es ist eine ULTRA HECKIN SPECIAL SPECIAL EDITION! Und sie heisst “No Grave But the Sea for Dogs”. FOR DOGS!

Zwischen leeren Bierdosen, Chips- und Grillwürschtli-Verpackungen sowie Gesprächen über Livekonzerte meinte jemand wie aus der Kanone geschossen: “WOAH! IMFALL! Hesch gwüsst, dass Alestorm es Hunde-Album gmacht hed!?”. Nein, wusste ich nicht.

Aber jetzt schon. Und es ist, naja, extrem bescheuert. Aber es ist auch so etwas von dermassen dämlich, dass es eben auch wieder lustig ist. Da Alestorm bei ihren Konzerten jeweils sowieso eine riesen Party schmeissen (sie bezeichnen ihren Stil selbst als “True Scottish Pirate Metal”), dürfen sie ungeniert ein Album für Hunde veröffentlichen. Wenn nicht Alestorm, wer dann?

Und das Bild von einer Hunde-Band auf der Bühne, die vor tausenden von Metallern ihre Mähnen im Wind umherschwingen und mit ihren Pfötchen die Hörner zeigen, ist wahnsinnig toll und bereichert jeden Horizont.

Dann sitzen sie später im Backstage und schlürfen ihre Drinks, als wäre es das Normalste auf der Welt.

Wäre doch noch cool, so eine Hunde-Band. Einige denken aber wahrscheinlich gar nicht so weit, sondern sind bei der Jahreszahl hängengeblieben: Das Album wurde doch schon im 2017 veröffentlicht? Ja, ist eine Weile her, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eine ULTRA HECKIN SPECIAL SPECIAL EDITION ist. Dass man von der Existenz dieses Albums weiss, gehört zur Kategorie “Unnützes Wissen”. Alles in dieser Kategorie nehmen wir mit Handkuss, denn das sind Facts, die man bei langweiligen Gesprächen herauskramen und so die unangenehme Stille in eine unangenehm peinliche Stille verwandeln kann. So wie zum Beispiel das unnütze Wissen, dass Ameisen, wenn sie vergiftet werden, immer auf die rechte Seite umkippen.

Die Folk-Metaller Alestorm haben also ein Hunde-Album veröffentlicht. Das funktionierte so: Sie haben ihre Lieder genommen, den Gesangspart mit dem Bellen-Ton auf dem Keyboard ausgewechselt, der Rest blieb unverändert und zäck päng, schon ist ein Hunde-Album da. Und warum haben die das genau gemacht? Weil ihre Plattenfirma gerne verkauft. Vor allem Special Editions. Und Alestorm wollte das möglichst Dümmste herausbringen, das es gibt, um der Verkaufswut bitz ein Ende zu setzen. Dass es dann so einen Run auf diese Special Edition gab, kam überraschend. Und irgendwie doch nicht, oder?

Das Album ist jetzt abgespeichert in den weiten Welten der Apple Music-Mediathek und wird wohl für immer dort bleiben, bis irgendwann ein schräger Moment kommt. Und de aber, hä, bini de tätschpäng ready mit schrägem Züg um komischi Situatione no komischer zmachä!

(Hauptbild: Via Website @Alestorm; Fotograf: Elliot Vernon; www.alestorm.net / GIFs: gihphy.com)

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